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Trotz Heuschnupfen fit im Büro

(djd/pt). Kaum ist die Erkältungssaison vorbei, trifft viele Menschen schon die nächste Plage: der Heuschnupfen. Statt Viren sind dann umherfliegende Pollen verantwortlich für Niesanfälle und verquollene Augen. Besonders für Berufstätige stellt dies unter Umständen eine große Belastung dar, denn ein Allergieschub kann Allgemeinbefinden und Konzentration ähnlich stark beeinträchtigen wie ein starker Schnupfen.
Um die Beschwerden zu lindern, kann es hilfreich sein, morgens zu duschen und die Haare zu waschen, um den Tag möglichst unbelastet zu beginnen. Zumindest an Tagen mit starkem Pollenflug sollten Betroffene das Fahrrad stehen lassen und mit einem mit Pollenfilter ausgestatteten Auto fahren. Um bei Allergietabletten die größte Wirkung während der Bürozeiten zu erzielen, sollte man sie entgegen der üblichen Empfehlung morgens statt abends einnehmen. Allerdings bringen gängige Antihistaminika oft Nebenwirkungen wie Müdigkeit sowie eingeschränkte Konzentration und Fahrtüchtigkeit mit sich.
Wer trotz allem öfter niesen muss, sollte seine Kollegen informieren, dass nur Heuschnupfen und kein Infekt der Grund ist. Dann haben sie auch mehr Verständnis, wenn die Fenster geschlossen bleiben sollen. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Büropflanzen: Sind allergieauslösende Exemplare dabei, sollte man um ihre Entfernung bitten.
Neben Schnief- und Niesattacken sind juckende, gereizte Augen oft das lästigste Symptom bei Heuschnupfen - gerade wenn man bei der Arbeit lange vor dem Bildschirm sitzt. Um die Augen zu schonen, sollten Betroffene während der Pollensaison im Büro lieber auf Kontaktlinsen verzichten und eine Brille tragen. Auch Rauchen reizt die Bindehäute zusätzlich und sollte eingeschränkt oder ganz unterlassen werden. Vorbeugen kann man Heuschnupfenbeschwerden außerdem durch die Einnahme von Extrakten aus der Tragantwurzel.