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Unser Ratgeber für Tagesgeld und Co. - Diese Kennzahlen sollten Sie kennen

Trotz der niedrigen Leitzinsen, gibt es nach wie vor klare Schwankungen und Differenzen zwischen einzelnen Banken. (Foto: unsplash.com/Chris Li)
Gerade in diesen Tagen fällt es den Verbrauchern schwer, mit dem eigenen Kapital noch attraktive Zinsen zu erwirtschaften. Zumindest das Tagesgeld erscheint als eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten, um sich selbst den Weg zur Rendite zu ebnen. Doch nur wer selbst präzise mit Zahlen umzugehen weiß, kann das passende Angebot für sich ausfindig machen. Auf welche Kennzahlen sollten Sie also achten, um an den richtigen Anbieter zu kommen?

Welcher Zinssatz wird geboten?
Es ist in keiner Weise falsch, zumindest beim Tagesgeld zunächst auf den effektiven Zinssatz zu achten. Dieser bestimmt schließlich, welche Beträge sich am Ende wieder zurück auf das eigene Konto bewegen. Trotz der niedrigen Leitzinsen, welche den Handlungsspielraum der Banken erheblich einschränken, gibt es nach wie vor klare Schwankungen und Differenzen zwischen einzelnen Banken. Aus diesem Grund muss sich jeder Interessent bereits im Vorfeld ein Bild von den vorhandenen Möglichkeiten machen, um entsprechend zu entscheiden. Um den Prozess abzukürzen empfiehlt sich die Nutzung von Vergleichen, wie sie zum Beispiel Verivox zur Verfügung stellt. Dort erhält der Verbraucher direkt einen Überblick über die wesentlichen Offerten des Marktes. Da dort die einzelnen angebotenen Zinssätze direkt im Vordergrund stehen, bietet sich darüber die Gelegenheit, einen kleinen Kreis der Favoriten zu erstellen. Dementsprechend ist eine präzise Analyse der verschiedenen Angebote im Bereich des Möglichen.

Die Auszahlung der Zinsen
Doch auch abseits des Zinssatzes gibt es weitere Kennzahlen, die für die Nutzung von elementarer Bedeutung sein können. Dazu zählt zunächst die Häufigkeit der Auszahlung der Zinsen. Sie hat einen erheblichen Einfluss auf den Zinseszins-Effekt, und darf dementsprechend bei dieser Betrachtung auf keinen Fall außer Acht gelassen werden. Manche Banken bieten ihren Anlegern nur die Gelegenheit, die Zinsen nach dem Ablauf der Anlage in Empfang zu nehmen. Bei anderen Anbietern erfolgt die Auszahlung dagegen auf jährlicher Basis, mitunter sogar quartalsweise. Je häufiger die Auszahlung erfolgt, desto schneller gesellen sich auch die Zinsen zum ursprünglich angelegten Betrag und erlauben darüber wiederum noch schnellere Zuwächse. Auch aus dem Grund ist es vor der Nutzung eines Angebots von großer Bedeutung, den Blick auf diese Stellschraube zu lenken, welche die finanziellen Aussichten vor allem langfristig klar beeinflusst.

Die Mindest- und Höchsteinlagen
Weiterhin ist es bei vielen Tagesgeldkonten auf dem Markt nicht möglich, eine beliebige Summe anzulegen. Stattdessen setzt die Bank ihren Verbraucher klare Limits, zwischen denen sich die angelegten Beträge zu befinden haben. Von besonderer Bedeutung ist die minimale Einlage. Sollte diese bei fünf oder gar zehntausend Euro liegen, so schließt dies von Anfang an einen breiten Teil der Anleger aus. Sehr viel fairer wäre eine Offerte zu bewerten, wenn sich dieses Limit in einem maximal dreistelligen Bereich bewegen würde. Manche Banken verzichten sogar gänzlich darauf, eine solche Mindesteinlage von den Kunden zu verlangen. Nach oben hin sind die Grenzen in aller Regel viel weiter offen. Bei vielen Konten ist es dementsprechend möglich, bis zu 500.000 oder 1.000.000 Euro anzulegen, ohne dabei die Grenzen ganz auszukosten. Da dies allerdings nur für einen Bruchteil der Anleger eine tatsächliche Einschränkung bedeutet, fällt diese Kennzahl im allgemeinen Kontext weniger ins Gewicht.

Die Einlagensicherung
In der Praxis herrscht die Meinung vor, dass die Beträge auf einem Tagesgeldkonto ohnehin als besonders sicher einzustufen sind. In der Praxis gibt es bei vielen Banken die staatliche Sicherung der Einlagen, die bis zu einem Betrag von genau 100.000 Euro pro Anleger reicht. Sollte dieses Angebot bei der gewählten Bank vorhanden sein, so ist der Betrag zumindest bis zu dieser Grenze als sicher zu bewerten. Wer nun einen höheren Betrag auf das Konto verschieben möchte, muss sich im Vorfeld noch genauer über das spezifische Angebot in Kenntnis setzen. Denn nur wenige Banken bieten ihren Anlegern sogleich die Gelegenheit, eine erweiterte Einlagensicherung in Anspruch zu nehmen. Sollte diese vorhanden und bisweilen sogar durch einen Fonds gedeckt sein, so steigt die Sicherungssumme auf viele Millionen Euro an.


Die Kosten des Kontos
Leider sind die Zeiten längst vorbei, in denen ein Tagesgeldkonto als gänzlich kostenlos einzustufen war. In der heutigen Zeit gibt es oft eine ganze Reihe einzelner Leistungen, für die gesondert bezahlt werden muss. Welche Tarife bei der Bank für Online Banking und Co fällig werden, lässt sich ebenfalls nur mit einem genauen Blick auf das Angebot erkennen. Die Kosten werden auf diese Weise zu einer weiteren wichtigen Größe, mit der man sich beschäftigen sollte. Schließlich prägen sie am Ende das Verhältnis von Preis und Leistung ganz wesentlich.