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Vom Hausnotrufsystem bis zur Videokonferenz: Moderne Technik bietet viele Vorteile für Senioren

Im Notfall nicht alleine dastehen: Ein Hausnotruf-Gerät ermöglicht hilfsbedürftigen Menschen jederzeit und schnell professionelle Hilfe anzufordern. Ein wie eine Armbanduhr getragener Sender verbindet sich per Knopfdruck über Funk mit der Basisstation, die sofort Kontakt mit der rund um die Uhr besetzten Hausnotrufzentrale aufnimmt. Ein geschulter Mitarbeiter klärt dann im Gespräch die Dringlichkeit der Lage. Bei Bedarf kommt der Bereitschaftsdienst und leistet Hilfe. Auf dieser Basis bauen verschiedene moderne Erweiterungen des Hausnotrufs auf. Diese werden in der Fachsprache unter Ambient Assisted Living (AAL) zusammengefasst. Die neuesten Möglichkeiten erstrecken sich vom Sturzsensor, der selbständig Hilfe holt, über den Blutdruck- oder Blutzuckermesser für zu Hause, der die Resultate direkt dem zuständigen Arzt übermittelt bis hin zur mobilen Lösung mit integriertem GPS-Sender, welcher die genaue Position seines hilfesuchenden Trägers auch bei einem Spaziergang im Wald sofort ermitteln lässt.
Dazu gesellen sich die neuesten Möglichkeiten der alters­angepassten Kommunikation. Diese reichen von einfachen Apps für iPads und andere Tablets bis hin zu Videokonferenzen, welche die Senioren mit der ganzen Welt vernetzen.
Für jeden Bedarf kann ein eigenes Konzept entwickelt werden. Über den eigenen Fernseher oder PC können z.B. Videogespräche mit dem Hausarzt, einer Pflegeschwester und den Verwandten und Bekannten geführt werden.
Um Trickbetrügern vorzubeugen, kann eine Kamera vor der Haustür angebracht werden. Der Besucher muss sich dann vor dem Eintreten bei der Leitstelle autorisieren. Nach Absprache mit dem Bewohner kann die Zentrale der Hausnotrufhilfe sogar die Tür elektronisch öffnen.
Bei allen Beispielen für den modernen Einsatz der Technik darf aber eines nicht vergessen werden: das Wichtigste ist und bleibt der menschliche Kontakt. Die Technik kann dafür bloß die bestmögliche Brücke bilden.
Weitere Themen für Senioren gibt es am Mittwoch, 24. Juli, im Buxtehuder und Stader WOCHENBLATT.
www.initiative-hausnotruf.de