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Wenn die Batterie streikt...

Am besten ist es, man testet das Anklemmen des Ladegeräts rechtzeitig (Foto: GTÜ/ dpp-AutoReporter)
Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto extrem. Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung verbrauchen zusätzlich zu all den anderen „Stromfressern“ oft mehr Energie, als die Lichtmaschine liefern kann. Zumal im Kurzstreckenbetrieb. Hinzu kommt: Schon bei Temperaturen um minus 10 Grad können die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. So schafft‘s am Ende der Akku besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.
Wenn der Stromspeicher dennoch einmal streikt, ist Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug angesagt. Allerdings gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Akkus dürfen nicht vom Bordnetz getrennt werden und zwischen den Fahrzeugen darf kein Karosseriekontakt bestehen. Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl.
So klemmt man das Starthilfekabel richtig an:
1. Die Klemme des roten Kabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie.
2. Anderes Ende des roten Kabels an den Pluspol der Strom spendenden Batterie.
3. Schwarze Kabelzange an den Minuspol (-) der Strom gebenden Batterie.
4. Anderes Ende des schwarzen Kabels an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metalllasche) und nicht an den Minuspol der entladenen Batterie anklemmen, denn explosive Gase könnten sich hier durch Funkenschlag entzünden.
5. Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen.