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Wie sich mit einem Stromanbieterwechsel Geld sparen lässt

(Foto: unsplash.com/riccardo-annandale)
Ob in Heide, Buxtehude oder in jeder anderen Region Deutschlands: Verbraucher sind schon länger nicht mehr darauf angewiesen, vom Grundversorger ihren Strom zu beziehen. Viele scheuen vor einem Wechsel zurück und verbleiben bei ihrem oftmals teureren Anbieter, weil sie Nachteile und Versorgungsunterbrechungen fürchten. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Wir verraten Ihnen, wie Sie vom Wechsel Ihres Stromversorgers profitieren können.

Problemlos vom Grundversorger lösen
Seit 2009 das dritte EU-Energiepaket beschlossen wurde, entwickelte sich der Strommarkt immer liberaler. Verbraucher können ihren Energieversorger frei wählen und dabei viel Geld sparen. Zu Beginn erhält nämlich jeder Haushalt von seinem Grundversorger Strom. Diese Tarife sind aber in der Regel die teuersten, wodurch viele Verbraucher Geld verschenken. Um sich einen Überblick über die zahlreichen Anbieter zu verschaffen, müssen Sie nicht umständlich jeden einzelnen abgleichen. Dies übernehmen spezielle Portale für Sie, die anhand Ihrer Angaben Stromanbieter und ihre Tarife vergleichen.
Übersichtlich aufgelistet werden Ihnen dabei sowohl andere Energieversorger inklusive Discounter als auch günstigere Tarife Ihres Grundversorgers. Wer sich für einen neuen Anbieter entscheidet, der muss die Kündigung und alles weitere damit in Zusammenhang Stehende nicht selbst durchführen. Dies übernimmt der neue Energieversorger, insofern er vom Kunden damit beauftragt wird. Achten sollten Sie aber darauf, wann der nächstmögliche Kündigungszeitpunkt bei Ihrem aktuellen Versorger ist. Läuft Ihr Vertrag beispielsweise noch ein Jahr, ist es klüger zu warten. Schließlich könnte dann ein noch attraktiverer Tarif auf dem Markt verfügbar ein.

Bis zu mehrere hundert Euro Ersparnis möglich
So mancher Kunde fragt sich, ob sich ein Wechsel überhaupt lohnt. Für ein paar Euro Ersparnis im Jahr möchten nämlich die wenigsten Verbraucher ihren Versorger wechseln. Derartige Skeptiker können beruhigt sein: In einem Jahr lassen sich problemlos mehrere hundert Euro einsparen. Dabei gilt: Je höher der Verbrauch ist, desto mehr Geld lässt sich in der Regel einsparen. Wer einen größeren finanziellen Engpass zu überbrücken hat, der wird zwar nicht daran vorbeikommen, einen kostenlosen Kreditvergleich fair und transparent durchzuführen.
Die Ersparnis ist aber dennoch beachtlich. Jene lässt sich auf mehreren Wegen erreichen. Zum einen kann der Arbeitspreis pro Kilowattstunde niedriger sein, zum anderen der monatliche Grundpreis. Diese beiden Komponenten sind die Säulen des Strompreises. Zudem locken viele Energieversorger mit Boni. Sie steigen mit der Verbrauchshöhe und können als Sofortbonus innerhalb der ersten Monate ausgezahlt oder als Neukundenbonus nach einem Jahr mit der ersten Abrechnung verrechnet werden. Wer seinen Stromanbieter regelmäßig wechselt, kann mit diesem System noch mehr Geld sparen. Doch auch hier sollten Sie auf die Kündigungsfrist achten und vor allem auf Tarife mit Vorkasse verzichten. Geht der Versorger nämlich Pleite, sind Sie Ihr Geld los.

Probleme halten sich in Grenzen
Wenn Sie Ihren Energieversorger wechseln, dann läuft in der Regel alles ganz geräuschlos ab. Der neue Anbieter übernimmt alles Wichtige und informiert Sie, wann der Vertrag bei ihm beginnt. Innerhalb von drei Wochen sollte alles erledigt ein. Ausnahmen gibt es natürlich. So kann es in Einzelfällen vorkommen, dass der neue Vertrag nicht rechtzeitig in Kraft tritt und der Verbraucher im Grundversorgertarif bleibt oder – falls er vorher in einem günstigeren war – in diesen hineinrutscht. Ebenso denkbar sind Probleme bei der Auszahlung der Boni. Manche Stromversorger schreiben in ihre AGB Ausnahmen, beispielsweise wenn jemand im Haushalt von daheim arbeitet.
Achten Sie auf derartige Feinheiten. Solche Klauseln sind allerdings wirkungslos, so dass Sie auf das entsprechende Gerichtsurteil des Kölner OLG verweisen können. Lassen Sie sich nicht mit Kulanzgutschriften abspeisen und kontaktieren Sie das Vergleichsportal, über das Sie den Vertrag abgeschlossen haben. Auch von dort kann Hilfe nahen. Alles in allem ist der Anbieterwechsel kein Hexenwerk und komplikationslos möglich. Niemand muss also selbst Strom aus Gülle herstellen, um vom kostspieligen Grundversorger loszukommen.