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Wie wird ein Forex Konto erstellt?

Einsteiger im Forex sollten sich intensiv über den Devisenhandel informieren (Foto: unsplash.com (mark finn pictures))
Der Forex Markt zählt zu den liquidesten der Welt. Am häufigsten werden Währungspaare wie der Euro zum Dollar gehandelt, also EUR/USD. In diesem Fall zählt der Euro zur Basis- und der amerikanische Dollar zur Gegenwährung, denn der Handel bezieht sich nicht auf die einzelnen Währungen, sondern immer nur auf das Währungspaar. Devisen werden rund um die Uhr gehandelt, da weltweit immer ein Markt geöffnet ist, was an den Öffnungszeiten der australischen oder asiatischen Märkte ersichtlich wird. Beide haben laut mitteleuropäischer Zeit ab 1 Uhr morgens bis um 7 bzw. 9 Uhr geöffnet.
Der Forex Handel findet über online Handelsplattformen statt, man muss also als Anfänger lediglich ein Forex Konto eröffnen, um am Devisenhandel teilzunehmen. Allerdings sollte man sich gerade als Einsteiger im Trading erst einmal über die unterschiedlichen Optionen für ein Forex Konto informieren. Im Prinzip sind die Forex Konten und auch die notwendigen Informationen für die Registrierung einem Bankkonto sehr ähnlich. Die Forex Broker überprüfen vor der Kontofreischaltung die Kundenidentität, sowie natürlich auch die Sicherheit der Einlagen. Die Zugangsdaten erhält man dann in der Regel per E-Mail.

Welche Forex Konten gibt es?
Es gibt im Prinzip mehrere Formen von Forex Konten. Dabei handelt es sich um das Standard Handelskonto, die Premium oder Prime Version, sowie auch um ein Forex Demokonto. Bei einem zuverlässigen Forex Broker wie Admiral Markets als Beispiel kann man schnell ein MT 4 Demokonto eröffnen und mit einem virtuellen Guthaben in Höhe von 10.000 Euro das Forex-Trading mit kostenlosen Realtimekursen und Charts lernen. Anfänger im Forex können aber nicht nur vom risikolosen Demokonto profitieren, sondern auch von den angebotenen Schulungen. MT 4 bezieht sich auf die beste Handelssoftware für Forex & CFD, Meta Trader 4, die übrigens auch für Mac, sowie für Android und iPhones zur Verfügung steht.
Mit einem Standardkonto kann man dann auch als Einsteiger das beim Forex Demokonto gelernte Wissen in die Praxis umsetzen, wobei es allerdings um Echtgeld geht. Man sollte sich also wirklich unbedingt als Anfänger die notwendige Zeit nehmen, um mit einem Demokonto nicht nur das Trading zu lernen, sondern auch die zahlreichen Funktionen der Handelssoftware ausnützen zu können. Das Standard Handelskonto ist bei Forex das gängigste Konto. Im Vergleich zu einem Prime Konto beläuft sich die Mindesteinzahlung je nach Anbieter auf 200 Euro, wobei noch erwähnenswert ist, dass bei einem Prime Konto mind. 1000 Euro notwendig sind. Auch wenn man als betuchter Anfänger diesen Betrag problemlos verschmerzen kann, lohnt sich das Testen mit einem Forex Demokonto auf jeden Fall. Dadurch lernt man erst einmal, wie eine Trading Strategie aufgebaut wird und gleichzeitig kann man sich natürlich auch erst einmal mit den Regeln vertraut machen. Ansonsten gibt es auch noch einen Managed Forex Account, sowie Mini Handelskonten.

Was sind ein Mini Handelskonto und ein Managed Forex Account?
Bei einem Mini Handelskonto besteht die Möglichkeit, teilweise schon mit einem Kapitaleinsatz von nur einem Euro zu handeln. In diesem Fall handelt es sich um Mini Forex Trading. Durch die Hebel besteht trotz dem extrem geringen Kapital die Option auf interessante Gewinnchancen, denn handelt es sich um einen 400:1 Hebel, dann kann man mit einem Einsatz von nur 2 Euro ein Volumen von 800 Euro erreichen. Ein Mini Handelskonto ist im Prinzip mit einem Forex Demokonto für Anfänger vergleichbar, es eignet sich eher zum Testen und zum Ausprobieren der Handelsplattformen wie zum Beispiel den Meta Trader.
Ein Managed Forex Account hingegen ist ein von professionellen Brokern verwaltetes Handelskonto. In diesem Fall trifft nicht der Anleger, sondern der Händler die notwendigen Handelsentscheidungen. Es ist verständlich, wenn ein Forex Managed Account im Vergleich zum Standardkonto viel teurer ist. Dieses Forex Konto setzt großes Vertrauen in den Broker voraus und kann bei Zeitmangel gut geeignet sein. Da die professionellen Händler bei jeder erfolgreichen Transaktion Provision verdienen, sind sie natürlich auch darauf bedacht, die bestmöglichsten Ergebnisse zu erzielen. Wer sich für so ein Forex Konto interessiert, sollte auf die unterschiedlichen Provisionskosten achten.
Anfänger können zwar sicherlich ebenfalls von einem Forex Managed Account profitieren, aber richtiges Traden wird man dabei sicherlich nicht lernen. Es kommt also in erster Linie auf die eigentlichen Ziele darauf an. Wer im Forex-Handel aktiv sein will, wird um ein Demo Konto nicht vorbeikommen, da es die beste Möglichkeit ist, sich mit den Regeln und Handelsplattformen vertraut zu machen. Für Investoren allerdings, die sowieso keine Zeit für den Devisenhandel haben, kann es sich um eine interessante Option handeln, bei der von Anfang an viele typische Fehler vermieden werden können.

Fazit
Einsteiger im Forex sollten sich intensiv über den Devisenhandel informieren. Hierzu zählen Themen wie Chartanalysen und andere Trading Tools, sowie natürlich auch die jeweiligen Handelsstrategien. Viele Broker bieten außer den kostenlosen Demokonten für Forex auch zahlreiche Video-Tutorials und Schulungen an, so dass man das Grundwissen noch vertiefen kann. Durch ein Forex Demokonto lernt man dann auch schon von Anfang an, wie mit den Handelsplattformen umgegangen wird und welche Tools überhaupt zur Verfügung stehen. Nur wer gelerntes in die Praxis umsetzen kann, wird beim Trading langfristig Erfolg haben, denn nur alleine vom Zusehen oder durch theoretisches Wissen ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.