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Zeit heilt nicht alle Wunden

(djd/pt). Beim Gemüseschneiden mit dem Messer abgerutscht, das Schienbein an einer scharfen Kante gestoßen oder die Hand an einer Dornenhecke aufgerissen - kleine Hautverletzungen sind im Alltag an der Tagesordnung. Normalerweise heilen solche Wunden rasch von alleine. Doch immer mehr ältere Menschen stellen plötzlich fest, dass die Wundheilung im Vergleich zu früheren Jahren deutlich länger dauert. Oft kommt es zu Wundheilungsstörungen in Form kleiner Entzündungen. Zudem neigen Senioren verstärkt zu Krankheiten, welche den Heilungsprozess verzögern können. So tragen Diabetiker im Vergleich zu gesunden Patienten ein deutlich höheres Risiko, dass sich Hautverletzungen entzünden.
Als Gründe für eine schlechtere Wundheilung im Alter gelten eine geringere Nährstoffversorgung der Haut, eine geschwächte Immunabwehr und eine nachlassende Durchblutung in den winzigsten Gefäßen. Zudem bildet der Körper nur langsamer neue Zellen und Blutgefäße, Wunden sind weniger reißfest. Um das drohende Risiko einer Infektion offener Hautstellen zu verringern, empfiehlt sich bei der Wundversorgung der Einsatz eines zuverlässigen Antiseptikums. So werden eingedrungene Bakterien oder Pilze sicher und schmerzfrei unschädlich gemacht.