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Zu viele "Gläschen in Ehren"? - Exklusive Telefonaktion für WOCHENBLATT-Leser: Experten beraten anonyme Anrufer zum Thema Alkohol

Marie-Luise Theunissen-Spitzley (Foto: BZgA)
Oft bleibt es nicht bei "einem Gläschen in Ehren". Rund zehn Millionen Deutsche trinken mehr Alkohol, als gut für sie ist. Chronischer Alkoholkonsum führt häufig zu Leberzirrhose, Schädigungen des Gehirns oder zu Herzmuskel- und Krebserkrankungen wie Leber-, Mund-, Speiseröhren- und Brustkrebs. Pro Tag sterben im Durchschnitt 200 Menschen in Deutschland an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs.
Körperliche, psychische und soziale Schäden entstehen in der Regel nicht von heute auf morgen. Es ist ein schleichender Prozess, der von den Betroffenen und den Angehörigen zunächst oft verharmlost wird.
Besser ist es, sachlich über das Problem zu sprechen und sich professionelle Hilfe zu holen. Im Rahmen der WOCHENBLATT-Telefonaktion ist das möglich. An den Telefonen sitzen die Sucht-Experten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Birgit Buchmüller und Marie-Luise Theunissen-Spitzley, und beantworten alle Fragen, wie: Kann man den Partner, Bruder, Sohn oder Kollegen dazu bringen, weniger zu trinken? Ab welcher Menge schadet Alkohol? Wie kann man seinen Konsum auf ein gesundes Maß reduzieren? Ab wann ist man abhängig? Die Beratung erfolgt anonym.
Die Telefone sind am Montag, 23. November, 14 bis 16 Uhr, unter Tel. 0221-892031 (deutsches Festnetz) besetzt.