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Zwangsstilllegung nur für Ur-Altgeräte - Umrüstung oder Erneuerung von Feuerstätten möglich

(cbh/nw). Die geplante Zwangsstilllegung bzw. Filterpflicht für Kamin- und Kachelöfen wird voraussichtlich in vier Stufen erfolgen, darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand sind moderate Übergangsfristen für emissionsträchtige Altgeräte geplant. Eine allgemeine Messpflicht durch den Schornsteinfeger ist nicht vorgesehen.

Grundsätzlich gilt für technisch veraltete Geräte: Nachweis der Einhaltung bestimmter Emissionsgrenzwerte, Nachrüstung, Austausch oder Stilllegung mit Übergangsfristen in vier Stufen. Durch die klare Regelung der Übergangfristen erhält der Verbraucher Planungssicherheit und kann sich langfristig auf die durchzuführenden Maßnahmen vorbereiten.

Die ersten Geräte, die von den geplanten Maßnahmen betroffen sein werden, sind Öfen, die vor dem 1. Januar 1975 einer so genannten Typenprüfung unterzogen wurden – und damit 40 Jahre und älter sind. Weitere drei Stufen folgen. Die letzte Stufe, die nach derzeitiger Planung 2024 in Kraft treten soll, umfasst alle Geräte, die ab 1995 bis zum in Kraft treten der Novelle geprüft wurden.

Das Typenschild am Gerät gibt Auskunft über das Jahr der Prüfung. Ist das Typenschild nicht mehr vorhanden oder unvollständig, kann man beim Hersteller der Feuerstätte nachfragen oder sich in der neu eingerichteten HKI Datenbank informieren.

Heute erhältliche Geräte – unabhängig von der Preisklasse – erfüllen in der Regel die geplanten Grenzwerte der ersten Stufe und genießen Bestandsschutz. Diesen Geräten droht weder Stilllegung noch Filterzwang oder Austausch.
Weitere Informationen erteilt Ihr Schornsteinfeger oder der HKI Industrieverband. Internet: www.hki-online.de