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Der deutsche Reiter Benjamin Winter stirbt nach Sturz in Luhmühlen

Benjamin Winter (25) ist beim Geländeritt am Samstag in Luhmühlen tödlich verunglückt (Foto: ix)
bim/cc. Luhmühlen. Tragödie beim CCI-4-Sterne-Turnier in Luhmühlen: Der 25-jährige deutsche Vielseitigkeitsreiter Benjamin Winter ist nach einem Sturz mit seinem Pferd "Ispo" verstorben. Das teilten die Veranstalter mit.
"Bestürzt und in tiefer Traurigkeit haben wir von Benjamin Winters Tod erfahren. Benjamin Winter ist an Hindernis 20 des CCI****-Geländes gestürzt, hat dabei schwere Kopfverletzungen erlitten und ist seinen Verletzungen erlegen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen", heißt es auf der Homepage.
Der gebürtige Dortmunder Benjamin Winter feierte zahlreiche Erfolge bei den Junioren und Jungen Reitern und war seit Sommer 2009 Mitglied der Perspektivgruppe am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei in Warendorf.
Ende 2011 wurde Benjamin Winter in den Olympiakader berufen. Sein erstes Championat nach der Junge Reiter-Zeit bestritt er 2011 bei den Europameisterschaften in Luhmühlen.
Bereits zuvor hatten etliche Stürze und der Tod eines Pferdes die Veranstaltung überschattet. Es war der 15-jährige Fuchswallach Liberal des Briten Tom Crisp, der nach einem absolvierten Hindernis zusammen brach und noch am Ort verstarb. Turniertierarzt Olaf Neuberg: "Es ist wohl die Aorta gerissen." Während die Australierin Lucinda Fredericks nach einem Sturz mit Prellungen davon kam, musste die Britin Georgie Spence mit einem Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus.