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Elbmarsch-Handball-Cup zum ersten Mal mit vier Erstligisten

Haben schon jetzt Lust auf den Elbmarsch-Handball-Cup am 22. August in Stove (von links): Philipp Meyn (wir-leben-Apotheken), Jörn Stolle (Sparkasse Harburg-Buxtehude), Dirk Leun, Evelyn Schulz (beide Buxtehuder SV), Melissa Luschnat, Steffen Birkner (beide SGH BW Rosengarten-Buchholz) und Jochen Brück (HSG Elbmarsch). (Foto Sparkasse)

Sparkasse Harburg-Buxtehude und wir-leben-Apotheken präsentieren das sechste Frauen-Handball-Vorbereitungsturnier am Sonnabend, 22. August, in der Elbmarsch-Sporthalle in Stove.

Premiere beim Elbmarsch-Handball-Cup: nicht etwa für das Saisonvorbereitungsturnier selbst, das findet am Sonnabend, 22. August, schon zum sechsten Mal statt, sondern für die Besetzung. Noch nie seit der Premiere 2010 konnte die ausrichtende HSG Elbmarsch den Sportfans in der Region vier Erstligisten auf einen Schlag präsentieren. Möglich geworden ist dies durch die Meisterschaft der SGH BW Rosengarten-Buchholz in der 2. Bundesliga und den damit verbundenen Aufstieg in das deutsche Oberhaus.
Die weiteren Vereine heißen Buxtehuder SV, VfL Oldenburg und SV Garßen-Celle. Damit gibt es bei dieser inoffiziellen Niedersachsenmeisterschaft die identische Besetzung wie 2014. Vor einem Jahr gewann Oldenburg den Elbmarsch-Handball-Cup im Endspiel mit 36:35 gegen Buxtehude. Ein Finale, das sich neun Monate später auf ganz anderer Bühne wiederholen sollte. Denn im Finale um den DHB-Pokal Ende Mai in Hamburg standen sich die Traditionsvereine erneut gegenüber. Diesmal drehte Buxtehude den Spieß um errang mit dem DHB-Pokal den ersten nationalen Titel der Vereinsgeschichte.
Am 22. August dieses Jahres kommt es nun in der Elbmarsch-Sporthalle in Stove zu den Halbfinalpaarungen VfL Oldenburg gegen SGH BW Rosengarten-Buchholz (14 Uhr) und Buxtehuder SV gegen SVG Celle (15.15 Uhr). Die beiden Verlierer bestreiten um etwa 16.45 Uhr das Spiel um Platz drei. Anschließend wird um 18.30 Uhr das Endspiel angepfiffen. Alle Spiele gehen über 2 x 25 Minuten.
Unterstützt wird das Frauenturnier, das für die Clubs als wichtigste Standortbestimmung vor dem Bundesliga-Saisonstart gilt, von der Sparkasse Harburg-Buxtehude und den wir-leben-Apotheken. In deren Filialen in Winsen und Marschacht sind jeweils Eintrittskarten im Vorverkauf erhältlich. Erwachsene zahlen sechs Euro, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren drei Euro. Darüber hinaus nimmt Jochen Brück, der Vorsitzende der HSG Elbmarsch, Bestellungen per E-Mail unter jochen.brueck@freenet.de entgegen.
Prämiert werden die beste Torhüterin, die beste Torschützin und die beste Spielerin des Elbmarsch-Handball-Cups. Auch die Fans in der 750 Zuschauer fassenden Halle können gewinnen. Unter anderem werden Tickets für Heimspiele der beteiligten Bundesligateams verlost.
Bei einem Pressegespräch gaben die Trainer Dirk Leun (Buxtehude) und Steffen Birkner (Rosengarten) Einblick in den Stand der Vorbereitung. Während sich Rosengarten schon in der vierten Trainingswoche befindet und bislang nur Kraft- und Laufeinheiten absolviert hat, setzt Buxtehude seit dem Trainingsstart vor einer Woche auf eine Kombination aus Athletik- und Ballarbeit. „Ich bin sehr zufrieden. Alle Spielerinnen sind fleißig und engagiert und wir sind bisher von Verletzungen verschont geblieben“, sagte Steffen Birkner. Die erste Phase endet für die SGH am letzten Juli-Wochenende mit einem Trainingslager in Würzburg.
Dirk Leun verwies auf zwei Trainingslager, die der Buxtehuder SV traditionell in Dänemark abhalten wird, sowie auf Turniere in Wittlich, Oldenburg und ebenfalls in Dänemark. Vorerst verzichten muss er auf die Youngster Emily Bölk und Paula Prior, die mit der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Einsatz sind. Nach einem zweiwöchigen Urlaub stoßen sie erstmals beim Elbmarsch-Handball-Cup zum Team des deutschen Vizemeisters.
Neu im Kader des Buxtehuder SV ist Evelyn Schulz, die in Stove auf ihre ehemaligen Vereinskameradinnen vom SVG Celle trifft. „Meine Stärken sind Größe, Kraft und Spielwitz“, sagt die 26 Jahre alte und 1,83 Meter große Kreisläuferin, die auch im Rückraum eingesetzt werden kann. Die Trainingsintensität sei der größte Unterschied zwischen Celle und Buxtehude, meint Schulz. Sie ist ebenso wie Rosengartens Neuzugang Melissa Luschnat bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude beschäftigt.
Luschnat kam über Turnen und Leichtathletik einst zum Handball. „Mein erster Spielerpass in Buxtehude ist von 2001“, erinnert sich die 23-Jährige, „es kostet immer Überwindung, seinen Heimatverein zu verlassen.“ Für ihren neuen Verein, die SGH BW Rosengarten-Buchholz, besaß Melissa Luschnat in der letzten Saison schon ein Zweitspielrecht. „Ich will viel mehr Spielzeit bekommen, richtig zum Team dazugehören, viel lernen und um jeden Punkt kämpfen“, formuliert sie persönliche Saisonziele für die neue Spielzeit in der 1. Bundesliga.
Wie weit sie auf dem Weg dorthin schon ist, können alle Fans am Sonnabend, 22. August, in Stove und exakt drei Wochen später am 12. September im ersten Bundesliga-Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen (19 Uhr, Nordheidehalle in Buchholz) beobachten.