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„Wer nicht nachdenkt, spielt am besten“

Locker und sympathisch plauderte Pierre-Michel Lasogga bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude über die neue Leichtigkeit beim HSV und seine Pläne für die Zeit danach.
 
Winsens Bürgermeister André Wiese (rechts) zeigt das Los des MTV Borstel-Sangenstedt, das HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga, 21, gerade aus der Lostrommel gezogen hat.
 
Alle Protagonisten auf einen Blick (von links): Stephan Rohn und Jörn Stolle von der Sparkasse Harburg-Buxtehude, Pierre-Michel Lasogga, André Wiese (Bürgermeister Stadt Winsen), Peter König (Fußballobmann MTV Borstel-Sangenstedt) und Jens Heidemann (Vorsitzender Eintracht Elbmarsch).

HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga ist Talkgast und Glücksfee bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Winsen. Fußball-Hallenturniere um SparkassenCups am 4. Januar in Winsen und 11. Januar in Tespe.

Horst Hrubesch, Manfred Kaltz, Frank Rost, Mladen Petric, Sergej Barbarez und im letzten Jahr Ditmar Jakobs – zahllose Fußballgrößen mit klangvollen Namen waren schon bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude zu Gast, um in Winsen Auslosungen für diverse Sparkassen-Cups in der Region vorzunehmen. Diesmal setzten die Organisatoren des lokalen Finanzdienstleisters nicht auf Spieler, die auf eine erfolgreiche Karriere im Trikot des HSV zurückblicken können, sondern konnten einen „jungen Wilden“ für einen Besuch in Winsen begeistern.
Zuerst ließ er etwas auf sich warten, dann eroberte Pierre-Michel Lasogga die Sportlerherzen der vielen Vereinsvertreter, Organisatoren und interessierten Gäste im Sturm. Im lässigen Look mit Baseballcap, Dreitagebart, Strickpullover und neongelben Sportschuhen verkörperte er voll und ganz die neue, aufstrebende Generation deutscher Kicker. Und der gebürtige Gladbecker, der Mitte Dezember seinen 22. Geburtstag feierte, wusste im Gespräch mit Sparkassendirektor Jörn Stolle und Stephan Rohn, dem Leiter des S-VermögensManagements in Winsen, ganz genau, wovon er spricht.
„Meinen Wechsel zum HSV habe ich absolut nicht bereut“, sagte er angesichts seiner acht Bundesligatore wenig überraschend, „ich bin zu gut, um in Berlin nur auf der Bank zu sitzen.“ Nach einem Kreuzbandriss im Mai 2012 war Lasogga unter Hertha-Trainer Jos Luhukay („Wir haben uns nicht zu 100 Prozent verstanden“) in die zweite Reihe abgerutscht. Umso besser läuft es beim HSV mit Bert van Marwijk. „Er hat uns neues Selbstvertrauen und neue Stabilität verliehen“, so Lasogga. In Hamburg sei er sehr gut aufgenommen worden, einige Mitspieler habe er schon von gemeinsamen Einsätzen in der U21-Nationalmannschaft gekannt.
„Ich glaube, Rafael van der Vaart und ich haben uns gesucht und gefunden“, sagt Lasogga selbstbewusst und sympathisch zugleich, „wir profitieren voneinander. Es ist auch für Rafa gut, wenn er weiß: da vorne drin gibt es einen Abnehmer für seine Bälle.“ Insgesamt sei der HSV in den letzten Wochen unberechenbarer geworden, meint der 21-Jährige. „Rafael, Hakan Cahanoglu, Maxi Beister und ich können jederzeit ein Tor machen. Das macht uns so gefährlich.“
Zur wichtigsten Frage für alle HSV-Fans wollte er sich nicht konkret äußern: „Über die nächste Saison mache ich mir jetzt keine Gedanken.“ Der nach Hamburg Ausgeliehene hat bis 2015 einen Vertrag in Berlin, alle Transferrechte liegen bei der Hertha. Lasogga ist einfach froh, dass es derzeit so gut läuft. Alles andere sei Nebensache. „Wer nicht nachdenkt, spielt am besten“, weiß der 1,89 Meter große Stürmer, der als Jugendlicher für sechs verschiedene Vereine gekickt hat. Sein Traum ist es, einmal bei einem Top-Klub in England unter Vertrag zu stehen. Vorbilder hat er nicht. Aber bei Robert Lewandowski und Robin van Persie guckt er ganz genau hin, mit welchen Attributen er sein eigenes Spiel noch verbessern kann.

Zehn, zehn, zehn – SparkassenCup in Winsen mit der SG Salzhausen/Garlstorf
Ausgelost wurde an diesem Abend in Winsen natürlich auch noch. Zu besetzen waren die Gruppen bei den Fußball-Hallenturnieren um den SparkassenCup der Stadt Winsen am 4. Januar 2014 und um den SparkassenCup in Tespe am 11. Januar. Beim Winsener Turnier, das gemeinhin auch als Stadtpokal bekannt ist, spielt diesmal die Zahl zehn eine wichtige Rolle. „Zum zehnten Mal spielen wir in der Winarena, zum zehnten Mal tritt die Sparkasse Harburg-Buxtehude als Hauptsponsor auf und es sind wieder zehn Mannschaften dabei“, sagte Fußballobmann Peter König vom MTV Borstel-Sangenstedt, dem aktuellen Ausrichter.
In einem kuren Ausflug in die Geschichte dankte König ausdrücklich Wilfried Wiegel, dem Marketingleiter der Sparkasse Harburg-Buxtehude, für die langjährige Unterstützung des beliebten Events. Ob es eine Fortsetzung des seinerzeit auf zehn Jahre geschlossenen Vertrages geben werde, darüber müsse im Laufe des kommenden Jahres gesprochen werden. Eine Veränderung gibt es bei der Zusammensetzung des Teilnehmerfelds. Neu im Kampf um den SparkassenCup der Stadt Winsen ist die SG Salzhausen/Garlstorf. Der Verein aus der 1. Kreisklasse nimmt die Position des MTV Laßrönne ein, der seine Mannschaft im Sommer vom Spielbetrieb zurückgezogen hat.

SC Schwarzenbek – beim SparkassenCup in Tespe ist der Titelverteidiger der Gejagte
Während in Winsen bereits zum 28. Mal zum Budenzauber geladen wird, geht der SparkassenCup in Tespe erst in seine achte Auflage. „Wir sind noch ein relatives junges Turnier, freuen uns aber sehr, dass vor allem die Zuschauer in der Elbmarsch das Turnier so gut annehmen“, sagte Jens Heidemann. Auch der Vorsitzende der Eintracht Elbmarsch verteilte ein Sonderlob an die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die sich als verlässlicher Partner im besten Sinne erweise. „Ihr seid ein Teil des Erfolges der gesamten Eintracht“, rief Heidemann Jörn Stolle und Stephan Rohn zu. Als wichtiger Partner des SparkassenCups in Tespe engagiert sich seit der Premiere im Jahre 2007 auch die Wir-Leben-Apotheke.
Für das achte Hallenturnier am Sonnabend, 11. Januar 2014, ab 13 Uhr haben drei Landes-, vier Bezirks- und fünf Kreisligisten gemeldet. Neben dem Gastgeber Eintracht Elbmarsch und SV Ilmenau aus dem Kreis Lüneburg tritt als dritter Landesligist der SC Schwarzenbek an. Den Gästen aus Schleswig-Holstein gelang bei ihrer Premiere 2013 sofort der Turniersieg. Erstmals in Tespe dabei wird der Harburger Turnerbund sein, der aktuell den dritten Tabellenplatz in der Hamburger Bezirksliga Süd einnimmt.

Sparkassen-Cup der Stadt Winsen am Sonnabend, 4. Januar, ab 11 Uhr: Gruppe A: Eintracht Elbmarsch, SG Scharmbeck-Pattensen, SG Salzhausen/Garlstorf, TSV Winsen, MTV Rottorf; Gruppe B: TSV Auetal, MTV Borstel-Sangenstedt, MTV Luhdorf-Roydorf, MTV Ashausen-Gehrden, SG Elbdeich
Sparkassen-Cup in Tespe am Sonnabend, 11. Januar, ab 13 Uhr: Gruppe A: SC Schwarzenbek, MTV Luhdorf-Roydorf, TSV Winsen, SG Elbdeich; Gruppe B: VfL Jesteburg, TuS Brietlingen, SG Scharmbeck-Pattensen, Harburger TB; Gruppe C: SV Scharnebeck, MTV Ashausen-Gehrden, Eintracht Elbmarsch, SV Ilmenau