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Ausbildung für junge Eltern

Viele Berufe lassen sich auch in Teilzeit erlernen / Kostenloser Ratgeber gibt Tipps für die Praxis

(sb/bibb).
Viele Eltern oder pflegende Angehörige nutzen die Möglichkeit, durch Teilzeitbeschäftigung Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Was viele nicht wissen: Bereits in der Berufsausbildung ist Teilzeit möglich, damit junge Leute mit familiären Verpflichtungen einen qualifizierten Berufsabschluss erlangen.
Das Modell ist in allen dualen Ausbildungsberufen möglich. Dabei wird die wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb auf 75 Prozent verkürzt. Die Reduzierung der Stundenzahl kann sowohl täglich als auch wöchentlich erfolgen. Die Berufsschule besuchen die Auszubildenden in Vollzeit. Insgesamt umfassen schulische und betriebliche Ausbildung mindestens 25 Wochenstunden.
• Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit gibt es durch das Jobstarter-Projekt „Beratungsstelle Teilzeitausbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
• Interessenten können in dem kostenlosen Ratgeber „Ausbildung in Teilzeit – ein Gewinn für alle“ anhand von Beispielen nachlesen, wie Auszubildende in Teilzeit die Praxis meistern. Weitere Jobstarter-Broschüren informieren über Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhalts und Möglichkeiten der Kinderbetreuung.
Alle Veröffentlichungen können kostenlos online unter www.jobstarter.de bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wieviel Geld für die Azubis?

Zur Vergütung bei einer Ausbildung in Teilzeit gibt es keine spezifische Regelung. Das Gehalt kann verringert werden, soweit es noch als angemessene Entlohnung zu betrachten ist. Die Vergütung sollte mindestens dem zeitlichen Aufwand entsprechen. Bei einer Verringerung auf 80 Prozent der Stunden sollte das Gehalt also mindestens 80 Prozent des Normalgehalts betragen.