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Berufsgenossenschaft zahlt 452,8 Millionen Euro: Neuer Höchststand bei Entschädigungszahlungen

(mum). Noch nie hat die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) laut eigenen Angaben mehr Entschädigungen an ihre Versicherten gezahlt als im Jahr 2013: 452,8 Millionen Euro. Mehr als 217 Millionen flossen allein als Rentenzahlungen. 151,3 Millionen investierte die gesetzliche Unfallversicherung in die Heilbehandlung von Unfallverletzten und Patienten mit Berufskrankheiten. Im Schnitt kostete ein stationärer Behandlungsfall 2013 rund 4.500, im Einzelfall aber auch über 400.000 Euro. Für 2014 standen Ende November bereits wieder über 414 Millionen Euro für diesen Posten in den BGN-Büchern. Mehr als 200.000 gemeldete Unfälle und rund 4.500 Meldungen auf Verdacht einer Berufserkrankung erfordern diese Ausgaben.
• Die BGN mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGN versichert - zurzeit rund 3,5 Millionen Menschen in mehr als 400.000 Betrieben.