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Burger King: Stader YiKo-Holding erneut in der Kritik

jd. Stade. Die Stader Yiko-Holding, mit 91 Filialen Deutschlands größter Franchisenehmer von "Burger King", steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik: In der RTL-Sendung "Team Wallraff - Reporter undercover" wurde über hygienische Missstände in fünf "Burger King"-Restaurants der YiKo-Holding berichtet. So sollen Lebensmittel mit abgelaufenem Verfalldatum nicht entsorgt, sondern umetikettiert worden sein. Weiterhin wurde berichtet, dass Mitarbeiter unmittelbar nach dem Kloputzen wieder in der Küche eingesetzt worden seien, ohne die Kleidung zu wechseln. Außerdem hätte das RTL-Team Darmkeime nachgewiesen.

Die YiKo-Holding, deren Geschäftsführer der Stader Systemgastronom Ergün Yildiz ist, hatte die Burger-King-Filialen vor einem Jahr übernommen. Seitdem gerät das Unternehmen immer wieder in die Schlagzeilen, unter anderem wegen des harten Kurses, den Yildiz laut Gewerkschaften gegen Betriebsräte fährt.

Laut Focus Online hat der Mutterkonzern bereits reagiert. Auf dem Internetportal des Magazins wird "Burger King Deutschland" mit folgender Stellungnahme zitiert: "Wir haben keinerlei Toleranz oder Akzeptanz für Handlungen, die das Vertrauen unserer Gäste und den Ruf, den wir aufgebaut haben, untergraben." Die Zentrale wolle nun mit der YiKo-Holding einen Aktionsplan entwickeln, um die von RTL geschilderten Handlungen künftig zu unterbinden.

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