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Die beliebtesten Berufe: Ausbildungen im Einzelhandel und Kraftfahrzeugbereich weiterhin hoch im Kurs

Für eine Ausbildung im Bereich Büromanagement interessieren sich eher junge Frauen (Foto: bibb)
(bibb). In welchen Berufen Jugendliche wie häufig ausgebildet werden, zeigen die Ergebnisse der Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2013 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Demnach stehen bundesweit nach wie vor die Berufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit rund 27.000 und Verkäufer/-in mit knapp 26.000 Verträgen auf den ersten beiden Plätzen in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen. Um einen Rang auf Platz drei gestiegen ist die Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker/-in mit knapp 19.300 Verträgen. Mit weiblichen Auszubildenden wurden die meisten Ausbildungsverträge - wie im Vorjahr - in den Ausbildungsberufen Verkäuferin, Kauffrau im Einzelhandel und Bürokauffrau abgeschlossen. Am stärksten vertreten bei den jungen Männern sind - ebenfalls unverändert - die Ausbildungen zum Kraftfahrzeugmechatroniker, Industriemechaniker und Kaufmann im Einzelhandel.
Insgesamt wurden rund ein Drittel (33,5 %) aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in lediglich zehn Ausbildungsberufen abgeschlossen - davon 38,1 % im Bereich kaufmännische Dienstleistungen, Warenhandel, Vertrieb und Tourismus, 28,8 % im Bereich Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht und Verwaltung, 18,5 % entfallen auf den Bereich Rohstoffgewinnung, Produktion und Fertigung und 14,6 % werden dem Bereich Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung zugeordnet.
Unterscheidet man nach dem Geschlecht, fällt auf, dass mehr als die Hälfte aller Frauen (53,5 %) eine Ausbildung allein in den zehn Berufen antreten, die die höchsten Neuabschlusszahlen vorweisen können. Bei den Männern ist das Spektrum hingegen breiter gestreut. Hier schließt lediglich rund ein Drittel (35,5 %) einen Vertrag in den zehn stärksten Ausbildungsberufen ab.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 530.715 Verträge neu abgeschlossen - 59,5 % davon mit männlichen und 40,5 % mit weiblichen Auszubildenden.
Zu beachten ist, dass die Ranglisten der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge keinen Rückschluss auf die bei den Jugendlichen „beliebtesten“ Ausbildungsberufe zulassen, da eine Ausbildungsentscheidung auch immer in Verbindung mit dem vorhandenen Ausbildungsplatzangebot gesehen werden muss.