Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Ewig andauernder Kreislauf: Gold hat viele Einsatzmöglichkeiten

(ESG). Ob Schmuck, Münzen, Barren oder Indu­strieprodukte: Gold lässt sich zu unterschiedlichsten Gegenständen verarbeiten, die dann überall auf der Welt ihre Aufgaben erfüllen. „Der Rohstoff besitzt einen sehr hohen Geldwert, weil es auf der Welt nur ein begrenztes Goldvorkommen im Erdreich gibt“, erklärt Dominik Lochmann, Geschäftsführer ESG Edelmetall-Service GmbH & Co. KG. Insgesamt beläuft sich die bisher geförderte Menge auf 166.600 Tonnen. Davon wurden etwa zwei Drittel nach 1950 abgebaut.
Durchschnittlich holen Mienenbetreiber, darunter die drei größten Abbauländer China, USA und Australien, jährlich 2.700 Tonnen Gold an die Oberfläche. Nach Angaben der US Geological Society gibt es zurzeit noch circa 51.000 Tonnen Gold im Erdreich.
Im Vergleich zu Währungen wie beispielsweise dem Euro unterliegt der Wert keinen wirtschaftlichen Veränderungen. Lediglich Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, weshalb das Material in Investmentkreisen als langfristig sichere Wertanlage gilt. Durch seine besonderen physikalischen Eigenschaften bietet Gold vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Zu den drei größten Verarbeitungsbereichen gehören Schmuck, Investment sowie die Industrie. Vom Ring über Tafelbarren und Münzen bis hin zur Ummantelung von Astronautenhelmen wird das Material für viele unterschiedliche Aufgaben eingesetzt. Gleichzeitig verarbeitet die Recyclingindustrie einzelne Goldpartikel zu neuen Formen, sodass Ringe, Leiterplattenbestandteile und Münzen immer wieder neue Verwendungszwecke erhalten. Dadurch entsteht ein Goldkreislauf, der ewig andauert. „So kann es sein, dass ein Goldring, den bereits Cleopatra trug, heute als Münze in einem geheimen Schließfach liegt“, sagt Dominik Lochmann.