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Lernen an jedem Ort und zu jeder Zeit: Neue App ermöglicht „Mobile Learning“

Mit einem mobilen Endgerät ist das Lernen jetzt überall möglich (Foto: IZMF/spp-o)
(spp-o). Wer heute für eine Prüfung büffeln, eine Fremdsprache lernen oder sich auf neue berufliche Herausforderungen vorbereiten will, muss keine Abendkurse besuchen oder Bücher nach Hause schleppen. Immer mehr Lern- und Weiterbildungsangebote werden als Apps oder Webseiten für mobile Endgeräte angeboten, kurz M-Learning.
Für viele ist es inzwischen selbstverständlich, Informationen unterwegs mit dem Handy abzurufen. Eine Tatsache, die sich die Entwickler des Pilotprojekts „Mobiles Lernen für Elektromobilität“ der TU Darmstadt zunutze gemacht haben: Per App bieten sie Kfz-Handwerkern Weiterbildungsinhalte für die Wartung neuartiger Elektromotoren an. Auch an Beschäftigte in der Automobilindustrie, der Elektrobranche sowie bei Versicherungen richten sich M-Learning-Angebote, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts „Mobile Learning“ der FernUniversität Hagen entwickelt wurden. Bei den Teilnehmern stießen die Angebote nicht nur auf große Bereitschaft, Offenheit und Neugier für mobiles Lernen; sie zeigten auch deutliche Lernerfolge.
Eine Trendstudie des Essener MMB-Instituts für Medien- und Kompetenzforschung geht davon aus, dass M-Learning in wenigen Jahren das inzwischen weitverbreitete und in der Fortbildung etablierte digitale E-Learning überrunden wird.
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