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Profi für medizinische Hilfen

Immer mehr junge Frauen interessieren sich für den Beruf der Fachkraft für Orthopädietechnik (Foto: BIBB)

Fachkräfte der Orthopädietechnik sichern Mobilität und Lebensqualität

(sb/bibb). Immer mehr Menschen mit vorübergehenden oder ständigen körperlichen Beeinträchtigungen benötigen für ihre Mobilität orthopädietechnische Unterstützung. Der Bedarf an Rehabilitationsmitteln und Prothesen steigt bei älteren wie auch jüngeren Menschen, und die fachgerechten Lösungen werden immer komplexer. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde zum 1. August die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker modernisiert. Sie löst die bereits 17 Jahre alte Verordnung für den Beruf Orthopädiemechaniker und Bandagist ab.
Das Tätigkeitsfeld der Orthopädietechnik-Mechaniker ist vielfältig. Sie konstruieren, bauen und passen orthopädietechnische Hilfsmittel an die Maße der Patienten an und halten sie instand. Durch die Modernisierung und Neustrukturierung wird das Berufsbild aktuellen Anforderungen gerecht, indem einzelne Schwerpunkte zum Ende der Ausbildung geschaffen wurden. Weiterhin wurde die Ausbildungszeit von dreieinhalb auf drei Jahre reduziert.
• Im Jahr 2012 wurden in diesem Beruf 462 neue Ausbildungsverhältnisse registriert, knapp 40 Prozent davon mit weiblichen Auszubildenden.
• Fachkräfte für Orthopädietechnik haben vielfältige berufliche Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten im Gesundheitswesen. Dazu gehören die Weiterbildung zum Orthopädiemechaniker- und Bandagisten-Meister oder ein Studium im Bereich der Medizintechnik.