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Renault und Nissan liefern das 100.000 Elektrofahrzeug aus

Der Renault Zoe ist ein Elektrofahrzeug, das vollkommen alltagstauglich ist (Foto: Renault)
 
Der Nissan Leaf ist das Erfolgsmodell der Marke (Foto: Nissan)
(ah). Die Renault-Nissan-Allianz hat im Juli 2013 das 100.000. Elektrofahrzeug an einen Kunden übergeben. Damit haben die beiden Partner mehr batteriebetriebene Modelle abgesetzt als alle anderen Volumenhersteller zusammen.
Verglichen mit ähnlichen Modellen mit Verbrennungsmotor haben die Elektrofahrzeuge bis heute rund 124.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart. Der seit 2010 erhältliche Nissan LEAF ist mit bislang 71.000 Einheiten der weltweit meistverkaufte Elektro-Pkw. Mit dem Renault ZOE baut die Allianz ihre Marktführerschaft in Europa jetzt weiter aus: Die Kompakt­limousine macht Elektromobilität für breite Käuferschichten erschwinglich und fand seit dem Marktstart in Europa im März 2013 bereits rund 5.000 Käufer.
Einer Hochrechnung des Unternehmens zufolge haben alle verkauften Elektrofahrzeuge der Renault-Nissan Allianz bislang rund 841 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt, was in etwa 20.000 Erdumrundungen entspricht. Die eingesparte Kraftstoffmenge im Vergleich zu Modellen mit Verbrennungsmotor beträgt circa 53 Millionen Liter, gleichzeitig haben die Elektro­fahrzeuge 124.000 Tonnen Kohlendioxid weniger emittiert.
„Wir sind im Zeitalter der emissionsfreien Serienfahrzeuge angekommen“, sagte Carlos Ghosn, President und Chief Executive Officer der Renault-Nissan Allianz. „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur erwarten wir eine weiter steigende Nachfrage und werden deshalb die ‚Zero Emission‘-Technologie langfristig konsequent weiterentwickeln“, so Ghosn weiter.
Das erste ausgelieferte sowie das 100.000. Elektrofahrzeug ist jeweils ein Nissan LEAF: Olivier Chalouhi aus dem kalifornischen Silicon Valley erwarb seinen LEAF im Dezember 2010. Das Jubiläumsmodell erhielt im Juli 2013 die Studentin Allison Howard von der Kennesaw State University in Atlanta, Georgia.


Jedes zweite Elektrofahrzeug weltweit ist ein Nissan LEAF


Mit über 71.000 Einheiten ist der Nissan LEAF das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug und vereint mehr als 50 Prozent der Elektroauto-Zulassungen auf sich. 80 Prozent der Käufer wechselten von einer anderen Marke. Der Vorreiter bei den emissionsfreien Antrieben wurde mit den Awards „World Car of the Year 2011“, „European Car of the Year 2011“ und „Japan Car of the Year 2011-2012“ ausgezeichnet.
Mehr als 80 Prozent der LEAF Käufer kommen von anderen Automobilmarken, was den LEAF zu einem der erfolgreichsten „Eroberungsfahrzeuge“ des Marktes macht. Die meisten Kunden nutzen den LEAF für ihre täglichen Besorgungen und haben mit ihm ein Fahrzeug mit konventionellem Verbrennungsmotor ersetzt.
Die Hauptmärkte des Nissan LEAF sind die USA mit rund 30.000 Einheiten, gefolgt von Japan mit 28.000 Einheiten und Europa mit 12.000 Einheiten.
In den USA gehört der LEAF zu den zehn bestverkauften Neuwagen in San Fransisco, Seattle und Honolulu. Das Gleiche gilt für Norwegen. Dort ist der LEAF sogar das meistverkaufte Nissan Modell überhaupt. Seit 2011 entschieden sich mehr als 4.600 Käufer für ihn. In Norwegen sind Elektrofahrzeuge von der Mehrwertsteuer und den Mautgebühren befreit, außerdem dürfen Nutzer sie auf Busspuren fahren und genießen besondere Parkrechte.

Renault baut Top-Position als europäischer Marktführer aus


Seit dem Marktstart des Renault Kangoo Z.E. Ende 2011 haben über 30.000 rein elektrische Fahrzeuge der französischen Marke die Verkaufsräume verlassen. Der kompakte Elektro-Transporter basiert auf dem erfolgreichen Bestseller mit Verbrennungsmotor und erhielt 2012 die Auszeichnung „Van of the Year“.
Renault ist Marktführer bei Elektrofahrzeugen in Europa mit einem Marktanteil von 61 Prozent. Die größten Märkte für Renault Elektrofahrzeuge in Europa sind Frankreich, Deutschland und Italien.
Meistverkauftes Renault Elektromodell ist der agile City-Flitzer Twizy, der bereits 11.000 Käufer fand. Der rein elektrisch angetriebene Zweisitzer schlängelt sich emissionsfrei, leise und agil wie ein Motorroller durch die City, lässt sich aber dank vier Rädern, gewohnter Pedalerie und Lenkrad so leicht und komfortabel fahren wie ein Pkw.
Drittes rein elektrisches Modell der Marke ist der Fluence Z.E., der umweltschonenden Antrieb und alltagstaugliche Reichweite mit geräumigen Platzverhältnissen, gehobenem Fahrkomfort und einer üppigen Serienausstattung verbindet. Mit dem neuen ZOE, der eine Reichweite von 210 Kilometern bietet (nach NEFZ), führt Renault seine Elektrofahrzeug-Offensive konsequent fort und weitet seine führende Rolle als Volumenhersteller von „Zero Emission“-Modellen aus. Seit dem europäischen Verkaufsstart im März 2013 hat Renault bereits rund 5.000 ZOE verkauft.

Selbstverpflichtung zum emissionsfreien Fahren bekräftigt

Die Renault-Nissan Allianz nimmt innerhalb der Automobilindustrie die Führungsrolle bei Elektrofahrzeugen ein und hat sich dazu verpflichtet, das emissionsfreie Fahren in der Zukunft weiter voranzutreiben – und zwar mit Elektrofahrzeugen, deren Batterien mit erneuerbarer Energie aufgeladen werden.
Alle Elektrofahrzeuge der Allianz speichern die Energie in hochmodernen Lithium-Ionen-Akkus. Sie erfüllen alle Umwelt- und Sicherheitsstandards, die in den jeweiligen Verkaufsregionen rund um den Globus gelten. Die Fahrzeuge können an jeder öffentlichen Ladestation zwischengeladen werden. Die Batterie lässt sich darüber hinaus auch komfortabel über Nacht an der heimischen Steckdose, in der Garage oder auf einem Parkdeck vollständig aufladen.
Um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen weiter voranzutreiben, arbeitet die Renault-Nissan Allianz eng mit Regierungen, Stromversorgungsunternehmen und anderen Institutionen zusammen. Das Ziel: ein Netzwerk aus Ladestationen aufzubauen, an denen sich die Batterie in 30 Minuten von null auf 80 Prozent ihrer Maximalkapazität aufladen lässt. Vorstellung und Test der Fahrzeuge u.a. im Internet des ADAC