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Stader kauft Burger King - Kette

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jd. Stade. Der Unternehmer Ergün Yildiz übernimmt 91 Filialen des Fast-Food-Konzerns "Burger King".

Ein Stader Unternehmer ist jetzt wohl der größte Franchisenehmer Deutschlands im Fast-Food-Bereich: Ergün Yildiz (43), der das "Burger King" - Restaurant im Stader Gewerbegebiet am Steinkamp betreibt, übernahm gemeinsam mit dem Chef der russischen Fast-Food-Kette "Burger Russ", Alexander Kolobov, Anfang Mai die "Burger King GmbH" mit bundesweit 91 Filialen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Kanzlei "GvW - Graf von Westphalen" hervor, die bei dem Geschäft beratend tätig war.
Die "Burger King GmbH" war bisher eine Tochtergesellschaft des amerikanischen Konzerns. Laut GvW gründeten Yildiz und Kolobov eigens für den Erwerb der "Burger King GmbH" die Firma "Yi-Ko Holding". Beide verfügen über einschlägige Erfahrungen in der Branche: Yildiz ist seit mehr als zehn Jahren als Franchisenehmer von Burger King, "Kentucky Fried Chicken" (KFC) sowie Vapiano in Deutschland und in der Türkei tätig. Kolobov öffnete laut der Moskauer Zeitung Wedomosti den russischen Markt für den amerikanischen Burger-Brater und baute in drei Jahren 140 Filialen auf, die dort "Burger Russ" heißen.
Die 91 deutschen Fast-Food-Filialen, die die "Yi-Ko Holding" erwarb, gehörten direkt dem "Burger King" - Konzern, anders als die übrigen knapp 600 deutschen Filialen, die von Franchisenehmern betrieben werden. Laut Wirtschaftswoche soll der deutsche Konzern-Ableger "Burger King GmbH" zuletzt Verluste in Millionenhöhe eingefahren haben. Deutschland ist weltweit der zweitgrößte Markt für den amerikanischen Burger-Riesen.
Die neuen Eigentümer Yildiz und Kolobov sollen nun helfen, dass die Geschäfte hierzulande wieder besser laufen. Sie haben sich laut GvW-Pressemitteilung verpflichtet, 57 der frisch erworbenen Restaurants zu modernisieren und binnen fünf Jahren 100 neue Filialen zu errichten.
• Ergün Yildiz hat auf eine Anfrage des WOCHENBLATT zu dem Thema bislang nicht reagiert.

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