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Überschüsse der Krankenkassen schrumpfen

(mum). Das Plus wird kleiner und dennoch schwimmen die Krankenkassen im Geld - auch nach Abschaffung der Praxisgebühr. Steigende Ausgaben und die Kürzung von Bundesmitteln haben die positive Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung im ersten Quartal abgebremst. Zwar weisen die etwa 130 Kassen für die ersten drei Monate nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums erneut einen Überschuss von rund 850 Millionen Euro aus. Dies waren jedoch rund 660 Millionen Euro weniger als im Vorjahresquartal. Einnahmen in Höhe von rund 48,9 Milliarden standen Ausgaben in Höhe von rund 48 Milliarden Euro gegenüber. Durch die Abschaffung der Praxisgebühr würden die Patienten im ersten Quartal um 450 Millionen Euro entlastet. Zudem könnten sich mehr als sieben Millionen Versicherte im weiteren Jahresverlauf auf Prämienzahlungen in Höhe von 700 Millionen Euro freuen.