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Umsätze im Online-Handel steigen kontinuierlich

(bc). Die Diskussion beherrscht das Weihnachtsgeschäft: Verdrängt der Online-Handel kleine Einzelhändler vor Ort? Die Umsätze wachsen kontinuierlich, 2012 wurden laut Institut für Handelsforschung (IFH) in Deutschland online 33 Milliarden Euro umgesetzt, was knapp acht Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes ausmacht. Doch das muss nicht zwangsläufig den Niedergang des stationären Handels bedeuten, so der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) in seinem aktuellen Fokus Niedersachsen.

„Die Konsumenten nutzen zunehmend nicht nur einen Vertriebskanal“, weiß NIHK-Sprecher Jürgen Lutz. Das „Cross-Channelling“ ermögliche es, im Einzelhandelsgeschäft auf Informationssuche zu gehen, um dann online zu kaufen. Genauso gut funktioniere das aber auch andersherum: Gemäß einer Studie des E-Commerce-Center Köln informierten sich 32,1 Prozent der Käufer im stationären Handel vorher online. Das mache immerhin 50,2 Prozent der Umsätze in den Geschäften aus, betont Lutz. Wenn der stationäre Handel verschiedene Vertriebswege nutze und zumindest online präsent sei, gäbe es keinen Grund, schwarz zu sehen, so Lutz.