Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Unternehmen im Elbe-Weser-Raum bemängeln Qualität der Verkehrsanbindung

(bc/nw). „Der Elbe-Weser-Raum ist außerhalb der Hauptverkehrsachsen nur schlecht erschlossen.“ Dieses Ergebnis brachte eine Umfrage hervor, die die Industrie- und Handelskammer Stade unter 500 Unternehmen durchführte.

Demnach herrscht vor allem im Nordosten der Region Verbesserungsbedarf. Als unbefriedigend wird die Situation in Lühe und Jork eingeschätzt. Seit der Eröffnung der Ortsumgehung Finkenwerder im Jahr 2012 haben sich Verkehre deutlich dorthin verlagert. Dies werde noch weiter verstärkt durch die Sperrung der A7-Autobahnabfahrt Heimfeld.

Die positiven Auswirkungen, die z.B. die A 26 auf umliegende Kommunen hat, lässt sich gut in Horneburg ablesen. Seit Öffnung der aktuellen Ausbaustrecke hat sich dort der Verkehr merklich von der B 73 auf die Autobahn verlagert, wodurch die Anwohner entlastet wurden.

Am unzufriedensten äußern sich die Unternehmen zwischen Drochtersen und Bremervörde. Das sind die Gemeinden, die am weitesten von überregionalen Verkehrswegen entfernt liegen. Die Anbindung erfolgt hier ausschließlich über chronisch überlastete Landes- oder Bundesstraßen.