Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Viele Zuschüsse vom Staat

„Meister-BAföG“, Stipendien und Bildungsprämie helfen bei der beruflichen Bildung

(sb/bmbf). Ob eine geregelte Fortbildung zum Meister, Fachwirt oder gar ein anschließendes Studium – wer beruflich aufsteigen will, hat viele Möglichkeiten. Und das Beste: Zahlreiche Förderinstrumente von Bund und Ländern greifen einem dabei finanziell unter die Arme.
• Fachkräfte, die sich zum Meister oder auf einen anderen Fortbildungsabschluss wie etwa zum staatlich geprüften Techniker, zum geprüften Fachkaufmann, zum operativen IT-Professional oder zum geprüften Betriebswirt fortbilden wollen, können mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), dem sogenannten „Meister-BAföG“ gefördert werden (www.meister-bafoeg.info).
• Das Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet sich an weiterbildungswillige junge Fachkräfte. Sie werden maximal drei Jahre lang gefördert – mit einem Zuschuss von bis zu 2.000 Euro im Jahr und einem Eigenanteil von zehn Prozent der Gesamtkosten. Für das Stipendium kann sich bewerben, wer seine Berufsausbildung besonders gut abgeschlossen hat, jünger als 25 Jahre alt ist und richtig durchstarten möchte (www.sbb-stipendien.de/weiterbildungsstipendium.html).
• Wer eine berufliche Erstausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und im Anschluss ein akademisches Hochschulstudium in Angriff nehmen möchte, kann sich mit dem Aufstiegsstipendium finanziell unterstützen lassen. Studierende im Vollzeitstudium erhalten monatlich 670 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Zusätzlich gibt es eine Betreuungspauschale für Kinder. Wer berufsbegleitend studiert, bekommt jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten (www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html).
• Bildungsprämie: Für die berufliche Weiterbildung gibt es vom Staat einen Prämiengutschein von bis zu 500 Euro. Vom Prämiengutschein können alle Selbstständigen und Angestellten profitieren, die mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und ein zu versteuerndes Einkommen von maximal 20.000 Euro pro Jahr beziehen. Ganz wichtig: Der Prämiengutschein muss vor Seminarantritt bei einer Beratungsstelle beantragt werden (www.bildungspraemie.info/de/170.php).