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Weniger Ausbildungsabbrecher

bim/nw. Lüneburg/Stade. Nur rund zwölf Prozent der Auszubildenden erlangen während ihrer ersten dualen Berufsausbildung keinen Berufsabschluss. Sie steigen aus ihrer Ausbildung vor der Abschlussprüfung aus oder bestehen diese nicht. Das ist das Ergebnis der „Übergangsstudie 2011" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade vorliegt. Bisherige Veröffentlichungen gingen davon aus, dass rund 24 Prozent der Auszubildenden ihre Lehre nicht beenden würden. Die starke Abweichung ist damit zu erklären, dass mit den beiden Quoten etwas Unterschiedliches gemessen wird. In den 24 Prozent, die von den statistischen Landes- und Bundesämtern ermittelt wurden, sind alle „Vertragsauflösungen“ enthalten. Dazu gehören auch die Fälle, in denen der Jugendliche nur den Ausbildungsbetrieb wechselt.
Die Studie kommt auch zu dem Ergebnis, dass es für einen erfolgreichen Abschluss wichtig ist, ob es sich bei dem Ausbildungsberuf um den ursprünglich angestrebten handelt: Werden Jugendliche nicht in ihrem „Wunschberuf" ausgebildet, so liegt das Risiko für eine erfolglose Beendigung deutlich höher.
Die Handwerkskammer unterstützt die Berufsorientierung für Schüler seit zwei Jahren, indem sie Berufsorientierungsmaßnahmen in ihren Technologiezentren anbietet. Darüber hinaus stehen die Ausbildungsberater den Meistern, Lehrlingen und deren Eltern bei Problemen während der Lehre mit Rat und Tat zur Seite. Und mit dem Programm „Passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen" wird den Betrieben geholfen, zukünftige Lehrlinge zu finden und beide zusammen zu bringen. Ansprechpartner hierfür ist Andreas Becker, Tel. 04131 712-148, becker@hwk-bls.de.