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Wunschraketen und Batterie-Feuerwerk sind die Böller-Trends 2014

Alexander Breinbauer mit einigen Böllern und Raketen, die bei "Famila" erhältlich sind
bim. Buchholz. Je größer das Kaliber, desto besser die Effekte. Das gilt für die Batterie-Feuerwerke, die auch in diesem Jahr zu Silvester wieder voll im Trend liegen. "Die Leute gehen um 0 Uhr auf die Straße, wollen das Feuerwerk dann einmal anzünden und den schönen Anblick genießen", weiß Alexander Breinbauer von "Famila" im Buchholzer Fachmarktzentrum. Ganz neu sind in diesem Jahr Wunschraketen, die einzeln verkauft werden und mit denen ein persönlicher Wunsch gen Himmel geschickt werden kann.
Die Feuerwerkskörper und Raketen-Sortimente tragen martialische Namen wie "Colour Storm", "Space Cowboy", "Rocket Raider" oder "Samurai Fighter". Sie erfreuen mit einem leuchtenden Funkenflug, sprühenden Farben, Sternfächer oder auch nur mit einem Heulpfeifton.
Die Kunden geben zwischen 5 und 300 Euro für Feuerwerk aus, so die Erfahrung von Alexander Breinbauer. Gerne genommen werden die Sortimente mit Zubehör für die ganze Familie. Damit bei teureren Batteriefeuerwerken niemand die buchstäbliche "Katze im Sack" kaufen muss, hält "Famila" eine DVD bereit, auf der die Effekte angeschaut werden können.
Feuerwerksraketen und -batterien dürfen erst ab dem 29. Dezember verkauft und nur zu Silvester abgefeuert werden. Zuvor gibt es bereits eine riesige Auswahl an sogenanntem Klasse I-Feuerwerk mit Böllern, Knallerbsen, dicken Brummern oder Knallbonbons.
Wer es weniger spektakulär mag, beschränkt sich aufs Tischfeuerwerk oder das Bleigießen, das wie in jedem Jahr der absolute Klassiker ist.

Sicherheitstipps fürs Feuerwerk

(mi). Böller, Knallfrösche und Raketen - ohne Feuerwerk geht es für die meisten zu Silvester nicht. Damit das neue Jahr nicht in der Notaufnahme beginnt, hier ein paar wichtige Sicherheitstipps vom Kreisfeuerwehrverband.
• Bei Feuerwerk immer die Gebrauchsanweisung lesen
• Böller, Raketen und Co. nur im Freien verwenden und nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen zünden.
• Raketen immer aus mit Wasser oder Erde beschwerten Flaschen starten und so ausrichten, dass sie nicht auf Häusern niedergehen.
• Feuerwerkskörper nicht vom Balkon oder aus dem Wohnungsfenster werfen.
• Nach dem Anzünden von Feuerwerkskörpern ausreichend Abstand nehmen.
• Vorsicht bei „Rohrkrepierern“! Knallkörper, die nicht gezündet haben, auf keinen Fall kontrollieren, sondern beobachten und dann mit Wasser übergießen.
• Kein „selbstgebasteltes“ Feuerwerk verwenden: Böller Marke Eigenbau sind illegal und können Strafverfolgung nach sich ziehen.
• Keine sogenannten „Polenböller“ benutzen - es besteht Lebensgefahr. Feuerwerk aus den ehemaligen Ostblock-Staaten ist nicht geprüft und verfügt häufig über eine gefährliche Sprengkraft. Wer sich nicht sicher ist, auf das deutsche Prüfsiegel achten.
• Feuerwerk nicht im stark alkoholisierten Zustand verwenden.
• Niemals auf Personen zielen.
• Hauseingänge, Terrassen und Balkone von brennbarem Gerümpel befreien, bei Reetdächern einen angeschlossenen Gartenschlauch bereithalten.
• Falls es zu Verletzungen kommt: Brandwunden kühlen, den Rettungsdienst rufen, im Brandfall sofort die Feuerwehr alarmieren.