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Zinstief für Immobilienkredite - Auf lange Zinsbindung achten

(nw/ivd/cbh). Tiefer können Zinsen kaum sinken: Wer dieser Tage eine Immobilie finanziert, zahlt für sein Darlehen weniger als je zuvor. Doch mit einem Immobilienkredit kann man sich auch verheben. „Bei aller Euphorie um das billige Geld sollten sich Bauherren jedoch nicht zum übermäßigen Schuldenmachen verleiten lassen“, sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. „Die langfristige Refinanzierung sollte nicht aus den Augen verloren werden.“
Durch die Finanz- und Eurokrise gibt es Immobilienkredite mit fünfjähriger Zinsbindung schon zwischen zwei und drei Prozent, Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung zum Teil unter drei Prozent. Dieses verlockende Angebot kann aber schnell zum Problem werden, wenn die Zinsen für Immobilienkredite mittelfristig wieder steigen. „Wer dann die Raten nicht mehr bezahlen kann, riskiert den Verlust seiner Immobilie oder gar die Privatinsolvenz“, warnt Schick. „Der IVD rät daher, das aktuelle Zinstief langfristig zu nutzen.“ Darlehen mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren gibt es mit Zinssätzen von ca. drei Prozent. Sie sind damit nur wenig teurer als die Kurzläufer. „Käufer haben damit eine lang-fristige Planungssicherheit und müssen sich erst später Gedanken um die Anschlussfinanzierung machen.“