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Ätzende Flüssigkeit lief aus

Unter Vollschutz sicherten die Feuerwehrleute die defekten Kanister (Foto: Polizei)
thl. Winsen. Ein Verkehrsunfall auf der A39 hat am Donnerstagmorgen für eine mehrstündige Vollsperrung in Fahrtrichtung Lüneburg gesorgt. Gegen 6.20 Uhr verlor der 27-jährige Fahrer eines Kleintransporters nach einem Ausweichmanöver die Kontrolle über seinen Wagen. Der Transporter geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittel- und Seitenschutzplanke. Das Fahrzeug blieb quer zur Fahrtrichtung auf dem Fahrstreifen stehen. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt.
Als die Polizei vor Ort eintraf stellten die Beamten fest, dass mehrere Kanister mit insgesamt rund 20 Litern ätzendem Reinigungskonzentrat auf der Ladefläche des Transporters undicht
geworden waren. Die Flüssigkeit lief durch den Unterboden des Fahrzeuges auf die Fahrbahn. Der Bereich wurde abgesperrt, die Feuerwehr alarmiert. Die Retter gingen unter Atemschutz vor und lagerten die undichten Kanister in sichere Transportbehälter um. Die ausgetretene Flüssigkeit wurde verdünnt und damit unschädlich gemacht. Nach dem Reinigen der Fahrbahn konnte der Verkehr um 9.20 Uhr wieder freigegeben werden. Aufgrund der Vollsperrung kam es zu einem Rückstau, der in der Spitze sechs Kilometer Länge erreichte.