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Autodiebe vor Gericht - 21 Taten sind angeklagt

thl. Lüneburg. Vor der 2. Großen Strafkammer am Lüneburger Landgericht beginnt am Freitag, 10. Februar, um 9.30 Uhr das Verfahren gegen zwei Angeklagte im Alter von 39 und 41 Jahren wegen des Vorwurfs des schweren Bandendiebstahls. Die Staatsanwaltschaft legt den Angeklagten zur Last, im Zeitraum von Januar bis August 2016 an verschiedenen Orten, überwiegend in Nord- und Nordwestdeutschland, unter anderem in Winsen und Dannenberg, zahlreiche Autodiebstähle begangen zu haben. Der jüngere der beiden Angeklagten soll 18 derartige Taten begangen haben; an acht dieser Taten soll der ältere mitgewirkt haben. Ein Diebstahl scheiterte, sodass es beim Versuch blieb. Die Angeklagten sollen einer Gruppierung mehrerer, teilweise noch nicht identifizierter Täter angehört haben, die sich als Bande zusammengeschlossen haben sollen, um regelmäßig als Einnahmequelle derartige Taten zu begehen. Die beiden Männer hätten, so die Anklage der Staatsanwaltschaft, 21 Pkw der Mittelklasse, insbesondere der Marke Toyota, aber auch Ford und Honda, entwendet, um sie anschließend gewinnbringend zu veräußern. Die Geschädigten der Taten seien überwiegend Autohäuser, teilweise aber auch Privatleute gewesen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Gesamtwert der entwendeten Autos in Höhe von über 400.000 Euro aus.
Es sind insgesamt fünf weitere Verhandlungstage anberaumt. Ein Urteil wird für den 28. Februar erwartet. Beide Angeklagten sitzen derzeit in U-Haft.