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Betrüger treiben ihr Unwesen

thl. Winsen. Die Polizei Winsen beschäftigt sich derzeit mit einer besonderen Art des Betruges. Die Täter gehen dabei folgendermaßen vor: Sie suchen sich leerstehende Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und befestigen an den Klingel- und Türschildern fiktive Namen. Nun bestellen sie nun mit dieser neuen "Identität" über das Internet hochwertige Waren und lassen diese an die fiktiven Anschriften liefern.
Da anschließend der Zusteller das Paket nicht los wird, hinterlässt er eine Benachrichtigungskarte und bringt das Paket in die Postfiliale. Die Täter versuchen nun mit gefälschten Ausweisen diese dort abzuholen.
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich in den hier bekannten Fällen um Asylbewerber afrikanischer Herkunft. Kürzlich kam es zur Festnahme zweier Tatverdächtiger aus Benin, die auf die oben beschriebene Weise mehrere hochwertige Smartphones erbeuten wollten.
Sie wurden nach ihrer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt, da kein Haftgrund vorlag.
Die Polizei möchte die Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit leerstehenden Wohnungen auffordern, auf beklebte Tür- oder Klingelschilder zu achten und diese oder auch andere ungewöhnliche Vorgänge, die man mit der o.g. Betrugsart in Verbindung bringen kann, der nächsten Polizeidienststelle zu melden.