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"Bitte in Maßen feiern" - Polizei warnt: Halloween-Scherze können Folgen haben

(Foto: archiv)
(thl). Zu "Halloween" sind am Dienstag, 31. Oktober, auch im Landkreis Harburg wieder viele verkleidete Kinder unterwegs, die am Abend mit dem Hinweis "Süßes oder Saures" ohne böse Hintergedanken an den Haustüren Süßigkeiten erbitten.
Leider kommt es aber oftmals zu Streichen von einigen "Geistern", die die Grenze des Zumutbaren überschreiten. Die Palette reichte von eingeworfenen Scheiben, gesprengten Briefkästen, mit Eiern beworfenen Wänden und Gebäudefassaden bis hin zu verwüsteten Vorgärten. Darüber hinaus wurden manche Bürger durch abgebrannte Böller und Kracher belästigt. Nächtliches Sturmklingeln an den Häusern erscheint in diesem Zusammenhang noch eher harmlos, jedoch nicht minder lästig.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich auf die Folgen der nächtlichen Aktionen hin. "Die Ausgelassenheit der Halloween-Freunde findet dann ihre Grenzen, sobald fremdes Eigentum beschädigt oder die Persönlichkeitsrechte anderer Personen geschädigt werden", sagt Polizeisprecher Jan Krüger. "Vandalismus sowie Brandstiftungen stellen zum Teil schwerwiegende Straftaten dar, die die Polizei verfolgen muss." Gleiches gelte für übermäßige Lärmbelästigungen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern.
Krüger rät Eltern daher dringend, im Vorfeld mit den "Halloween-Geistern" darüber zu sprechen, was erlaubt ist und was nicht. Auch die Begleitung der Kinder, zumindest aus der Distanz, sei eine sinnvolle Möglichkeit, Schlimmeres zu verhindern. Denn nicht alle Menschen kennen oder begrüßen den Halloween-Brauch.
Und für diejenigen, die eine "Halloween-Party" planen oder besuchen wollen, gilt: Maßvoller Alkoholgenuss am Abend bringt mehr Freude als der Kater am nächsten Morgen. Und: Seit neuestem muss das Gesicht eines Autofahrers klar erkennbar sein. Das heißt: Die Maske muss auf dem Weg zur Party abgelegt werden. Sonst werden schnell 50 Euro Bußgeld fällig.