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Die Sinne waren wohl vernebelt

Betrunkene halten Polizisten in Winsen und Hanstedt auf Trab

os. Winsen/Hanstedt. Auf welche merkwürdigen Einfälle Menschen kommen, wenn sie Alkohol getrunken haben, erlebten Polizeibeamte an diesem Wochenende drei Mal im Landkreis Harburg.

Am Freitag fuhr eine Frau aus Winsen (47) mit ihrem Pkw zur Polizei, um eine Anzeige zu erstatten. Beim Gespräch bemerkte der Polizist, dass die Frau nach Alkohol roch. Ein Test ergab 0,8 Promille. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Sie muss nun mit einem Bußgeld von 500 Euro sowie einem Fahrverbot rechnen.

Vor einer Kneipe an der Bahnhofstraße in Winsen fand eine Polizeistreife in einem abgestellten Pkw einen schlafenden Mann. Dieser hatte offensichtlich Alkohol getrunken, sodass die Beamten ihm verboten, noch selbst zu fahren. Trotzdem wurde der Pkw wenig später vor der Wohnung des Mannes (52) aus Winsen gefunden. Ein Alkoholtest beim Fahrer ergab 1,38 Promille. Weil der Mann die Polizisten auch noch als "Spacken" beleidigte, muss er sich nun neben einer vorsätzlichen Trunkenheitsfahrt auch wegen Beleidigung verantworten.

Nachdem ein Mann (33) aus Hanstedt sich bei seiner Vermieterin betrunken über seine Lebenssituation beschwert hatte, rief die Frau verzweifelt die Polizei um Hilfe. Als auch die Beamten an der Situation des Mannes nichts ändern konnten, beschloss der 33-Jährige, sich mit seiner Matratze mitten auf der Straße schlafen zu legen. Die Polizei nahm den Mann daraufhin in Gewahrsam. Das gefiel dem Betrunkenen nicht: Er schlug auf die Polizisten ein und beleidigte sie. In der Ausnüchterungszelle durfte der Mann seinen Schlaf fortsetzen.