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Erneuter Schlag gegen Verbrecherbanden

thl. Winsen. Erneut ist es dem Fahndern des "Sachgebiet Wohnhaus" der Polizeiinspektion Harburg gelungen, drei Einbrecher dingfest zu machen. Dabei geschah die Festnahme auf kuriose, nicht alltägliche Weise.
Die Vorgeschichte: Am 24. Januar nahm die Hamburger Polizei drei Männer (21, 23, 34) aus Mazedonien und Albanien nach Verfolgung auf frischer Tat in Hamburg-Rissen festzunehmen. Am Gründonnerstag wurde das Trio aus der Untersuchungshaft zur Hauptverhandlung beim Amtsgericht in Blankenese vorgeführt. Dort erhielt es für die Tat in Rissen eine einjährige Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Die Freiheit war für die Männer jedoch nur von kurzer Dauer. Als sie den Gerichtssaal verließen, klickten erneut die Handschellen. Denn: Ermittler des "Sachgebietes Wohnhaus" hatten nach der Festnahme der Täter in Hamburg Tatzusammenhänge mit 18 weiteren Straftaten erkannt. So war z.B. am 19. Januar einem Zeugen in Helmstorf ein Pkw Chevrolet Spark mit mazedonischen
Kennzeichen aufgefallen, der in der Nähe eines Einbruchstatort abgestellt war. Gerade dieses Fahrzeug gehörte den in Hamburg festgenommenen Männern.
Zudem war auch das Vorgehen dieser Täter auffällig. Sie machten sich mit so genannten "Kitfalzstechen" an Fenstern von Wohnhäusern zu schaffen. Aufgrund dieser Ermittlungen hatten die Beamten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg Haftbefehle beim Amtsgericht Lüneburg gegen die drei Männer erwirkt, die jetzt vollstreckt wurden.
Dem Trio werden derzeit 16 Tageswohnungseinbrüche im Landkreis
Harburg, ein Einbruch in Halstenbek (Schleswig-Holstein), sowie ein Einbruch in
Bleckede (Kreis Lüneburg) vorgeworfen.