Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Erst geklaut, dann in die Psychiatrie

thl. Buchholz. Ein 28-jähriger Algerier und zwei 20-jährige sudanesische Brüder stehen im Verdacht, am Dienstag gegen 21 Uhr einen 16-Jährigen im Bereich der Fußgängerunterführung des Sprötzer Bahnhofes bestohlen zu haben. Zwei der Männer hakten den Jugendlichen an seinen Armen unter und "tanzten" mit ihm, während der dritte Mann in diesem Moment das Mobiltelefon aus der hinteren Hosentasche des 16-Jährigen zog.
Der Jugendliche bemerkte den Diebstahl, lief zu einem nahen Wohnhaus und alarmierte von dort die Polizei. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnte die drei Tatverdächtigen noch in der Nähe gestellt werden. Bei ihnen fand man entsprechende Beweismittel. Nach Sicherstellung und Sachverhaltsaufnahme vor Ort wurden die drei Beschuldigten gegen 22 Uhr entlassen.
Und beschäftigten die Beamten wenig später wieder. Gegen 0.30 Uhr meldete dann einer der beiden 20-Jährigen Streitigkeiten in der Flüchtlingsunterkunft in Sprötze. Die beiden Brüder waren offenbar unter Alkohol- und vermutlich auch Drogeneinfluss in Streit geraten. Einer von ihnen erlitt eine Kopfplatzwunde. Die genaueren Umstände konnten vor Ort nicht geklärt werden. Der 20-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, wo seine Wunde genäht werden musste. Hierbei geriet der Mann, vermutlich aufgrund seines Rauschzustandes, derart in Rage, dass die Behandlung unter Zwang und mit Unterstützung der Polizei durchgeführt werden musste. Nach ärztlicher Begutachtung wurde der Mann auf Anordnung des Landkreis Harburg in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen. Auch hierbei musste die Polizei den Transport sichern.