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Fünf teils Schwerverletzte bei zwei Unfällen binnen weniger Stunden auf der A1

An der Unglücksstelle: Der BMW wurde vollständig zerstört, die Feuerwehr Maschen musste auslaufende Betriebsstoffe abstreuen (Foto: Feuerwehr)
ce. Maschen. Zwei Leichtverletzte, ein zerstörter BMW sowie ein beschädigter Opel und ein beschädigter Sattelzug - die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitag gegen 13 Uhr auf der A1 in Richtung Hamburg zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg ereignete.
Aus noch nicht geklärter Ursache war der mit einem Mann und einer Frau besetzte BMW mit dem Opel kollidiert und auf das Heck des Sattelzugs geprallt. Der BMW wurde im Vorderbereich vollständig zusammengedrückt. Die beiden Insassen hatten dabei Glück, da die Karosse des BMW viel Aufprallwucht abfing. Der Opel blieb im Heck beschädigt auf der linken Autobahnspur stehen. Der BMW kam zerstört zwischen Hauptfahr- und Standstreifen zum Stehen, auch der Sattelzug blieb auf dem Standstreifen stehen. Da aus dem BMW Öl und Kühlwasser ausliefen und die Fahrbahn verschmutzten, wurde neben zwei Rettungswagen des DRK auch die Freiwillige Feuerwehr Maschen zum Abstreuen der Betriebsstoffe alarmiert. Mit Ölbindemitteln streuten die Einsatzkräfte die ausgelaufenen Stoffe ab und halfen der Polizei bei den Aufräumarbeiten. Fahrer und Beifahrerin des BMW erlitten leichte Verletzungen und kamen in Harburger Krankenhäuser. Alle anderen Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise unverletzt
Die A1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten kurzfristig voll gesperrt werden, es kam zu langen Rückstaus. Auch auf der Gegenfahrbahn sorgten Schaulustige für erhebliche Staubildung. Die Ermittlungen zur Unfallursache hat das Autobahnpolizeikommissariat Winsen übernommen.
- Zweieinhalb Stunden später gab es um 15.29 Uhr erneut Alarm für die Feuerwehr Maschen. Gemeinsam mit drei Rettungswagen und dem Notarzt des DRK sowie dem Rettungshubschrauber „Christoph 29“ der Bundespolizei wurden die Einsatzkräfte zu einem schwerem Unfall auf der A1 alarmiert - nur 200 Meter hinter der ersten Unfallstelle. Dabei war ein mit zwei Personen besetzter Ford Probe mit einem Sattelzug und einem Opel Zafira kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Beifahrerin des Ford im Wagen eingeklemmt. Sie und der Ford-Fahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, der Fahrer des Opel wurde leicht verletzt. Nach ersten ärztlichen Maßnahmen bei der eingeklemmten Frau begann die Maschener Feuerwehr mit der Rettung. Unter Zuhilfenahme von hydraulischen Rettungsgeräten wurde die Beifahrerseite des stark deformierten Fahrzeugs geöffnet und das Dach des Pkw entfernt. Im Anschluss daran konnte die Frau aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden. Danach wurden alle Verletzten in Krankenhäuser gebracht.
Die Autobahn wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten und zur Landung des Hubschraubers teilweise voll gesperrt, es kam in beiden Fahrtrichtungen zu langen Rückstaus. Die Unfallursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens ermittelt die Autobahnpolizei Winsen.