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Fünf Verletzte nach Kellerbrand

Dichter Rauch quoll aus dem Gebäude
thl. Winsen. Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Wikingerweg in Winsen hat am Donnerstagmittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften geführt. Insgesamt wurden acht Personen aus dem Gebäude gerettet, fünf mussten mit Rauchvergiftungen und anderen Verletzungen ins Krankenhaus.
Gegen 13.45 Uhr lief der Alarm unter dem Stichwort "Feuer - Menschenleben in Gefahr" auf. "Als wir am Einsatzort eintrafen, quoll dichter, schwarzer Rauch aus dem Gebäude. Eine Frau klammerte sich im oberen Stockwerk an der äußeren Fensterbank fest, eine weitere Frau lag blutend auf den Pflastersteinen vor dem Hauseingang", so ein Feuerwehrmann.
Sofort kümmerten sich Einsatzkräfte um die beiden Frauen. Unterdessen drangen weitere Retter unter schwerem Atemschutz in das Gebäude ein, um es nach weiteren Personen abzusuchen. "Dafür haben wir sieben Türen geöffnet", sagt Einsatzleiter Jörg Micsek. Den noch im Gebäude befindlichen Personen wurden Fluchthauben über den Kopf gezogen, um sie vor dem giftigen Rauch zu schützen, dann wurden sie durch das Treppenhaus ins Freie geführt, wo bereits mehrere Sanitäter warteten. Parallel löschten andere Brandschützer das Feuer ab.
Insgesamt waren vier Feuerwehren mit rund 62 Einsatzkräften sowie mehrere Rettungswagen und ein Notarztwagen vor Ort. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet. Das Haus ist vorübergehend unbewohnbar, weil der Hauptsicherungskasten durch den Brand erheblich beschädigt wurde.
Die Polizei hat die Einsatzstelle zur Ermittlung der Ursache und der Schadenshöhe beschlagnahmt.