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Geisterfahrerin kracht in den Gegenverkehr

Der Audi der Geisterfahrerin wurde bei dem Unfall völlig zerstört (Foto: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt)

Schwerer Unfall auf der A7 bei Egestorf fordert drei Verletzte / Polizei auf Spurensuche

thl. Egestorf. Der Albtraum eines jeden Autofahrers wurde am Montagabend auf der A7 bei Egestorf wahr: Eine Geisterfahrerin krachte mit ihrem Pkw in den Gegenverkehr. Die Bilanz: zum Glück "nur" drei Verletzte.
Das schreibt die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung: Nachdem die Fahrerin eines Audi A3 falsch herum auf die Autobahn in Richtung Hamburg aufgefahren war, kollidierte Sie zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Bispingen zunächst mit einem ordnungsgemäß in Fahrtrichtung Hannover fahrenden Pkw und kurz danach mit einem Lkw. "Nach dem Aufprall schleuderte der Wagen der Verursacherin in die Bankette, wo er schließlich zum Stehen kam", beschreibt Sprecher Michele Quattropani die Situation. "Ein zufällig an der Einsatzstelle vorbeikommender Arzt leistete Erste Hilfe."
Während die alarmierte Feuerwehr die Fahrerin mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Wrack befreiten, wurde der Fahrer des beteiligten Pkw sowie der Fahrer des Lkw rettungsdienstlich betreut. Die Trümmerteile hatten sich auf mehrere Hundert Meter auf der Fahrbahn verteilt.
Während die Fahrerin mit schweren Verletzungen in eines der umliegenden Krankenhäuser gebracht wurde, musste sich der beteiligte Pkw-Fahrer zur Abklärung seiner Verletzungen ebenfalls in ein Krankenhaus begeben. Quattropani: "Bei dem Fahrer des Lkw wurde ein Schock diagnostiziert."
Nach Angaben der Polizei waren vor der Kollision mit dem Pkw noch mindestens drei weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt, mit der die Fahrerin leicht kollidiert sein soll, heißt es seitens der Feuerwehr weiter.
Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 ab der Anschlussstelle Evendorf voll gesperrt. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens mussten sich die Rettungskräfte über mehr als vier Kilometer durch den Stau zur Einsatzstelle durchkämpfen. "2Behindert wurde die Anfahrt erneut durch eine überaus große Anzahl unvernünftiger Autofahrer, die die Rettungsgasse nach dem Passieren von Einsatzfahrzeugen gleich wieder versperrten", so Michele Quattropani.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und Schadenshöhe aufgenommen.