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Gerast und gedrängelt auf der A7

thl. Egestorf. Am Dienstag bemerkte eine Zivilstreife der Verfügungseinheit einen Mercedes aus dem Landkreis Segeberg, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hannover unterwegs war. Im 120 km/h-Bereich zwischen Galstorf und Evendorf wurde der Wagen mit einer Geschwindigkeit von 201 km/h gemessen. Allein hierfür werden auf den 58-jährigen Fahrer ein dreimonatiges Fahrverbot und eine Geldbuße von 1.200 Euro zukommen.
Im weiteren Verlauf dokumentierte das Videomessfahrzeug noch eine gefährliche Abstandsunterschreitung zu einem vorausfahrenden Fahrzeug. Aufgrund der Geschwindigkeit hätte der ordnungsgemäße Sicherheitsabstand 79 Meter betragen müssen. Der Mercedes-Fahrer hielt aber trotz der hohen Geschwindigkeit nur 17 Meter Abstand. Auch hierfür sieht der Bußgeldkatalog ein einmonatiges Fahrverbot und eine
Geldbuße von 240 Euro vor.
Als die Beamten den Mann schließlich anhalten und kontrollieren konnten, legte er ihnen auch noch eine Farbkopie des Fahrzeugscheines vor. Ob ihm deswegen auch noch eine Urkundenfälschung vorgeworfen werden wird, muss nun die Staatsanwaltschaft entscheiden.