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Jagd auf Gurtmuffel

Einsatzleiter Mathias Fossenberger zog eine positive Bilanz der Kontrolle
thl. Drage. Nicht bei allen Autofahrern hat es "klick" gemacht. Das ist das Ergebnis einer 24-stündigen länderübergreifenden Polizeikontrolle "Gurt und Kinderrückhaltesysteme", an der sich auch das Polizeikommissariat Winsen beteiligte.
Insgesamt elf Beamte waren unter der Leitung von Kommissar Mathias Fossenberger im Einsatz, kontrollierten an verschiedenen Stellen in Winsen und in der Elbmarsch den fließenden Verkehr. Dabei wurden 19 Autofahrer erwischt, die sich nicht angeschnallt hatten. Sie waren jeweils mit 30 Euro Bußgeld dabei. Das Doppelte, nämlich 60 Euro, musste ein Pkw-Fahrer berappen, der sein Kind nicht richtig gesichert hatte.
"Grundsätzlich gilt: Kinder unter zwölf Jahren oder 1,50 Meter Körpergröße müssen im Fahrzeug auf einem ihrer Gewichtsklasse entsprechenden Sitz befördert werden", erklärte Fossenberger. Diese Sitze seien in fünf Gewichtsgruppen unterteilt und sollten nach Möglichkeit auch bis zum Ende ausgenutzt werden. "Bis auf Babyschalen, so genannte Maxi-Cosi, dürfen die Kindersitze auch auf dem Beifahrersitz installiert werden. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, den Sitz möglichst weit nach hinten zu schieben", so Fossenberger.
Grundsätzlich zog Fossenberger eine positive Bilanz der Kontrolle: "Es ist erfreulich, dass sich offensichtlich immer mehr Autofahrer anschnallen." Noch vor wenigen Jahren habe man deutlich mehr Gurtmuffel erwischt. "Allerdings hat sich auch die Technologie der Autos weiterentwickelt", so Fossenberger. "Wenn man sich heute nicht anschnallt, ertönt in den Fahrzeugen ein schriller Piepton."