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Keine Gnade für Horror-Clowns - Polizei verfolgt Straftaten konsequent

(thl). Die Polizei ist durch die vielen Zwischenfälle alarmiert, in denen so genannte Horror-Clowns Straftaten begangen haben. Dazu zählen Vandalismus, Nötigungen oder Körperverletzung. Jeder Zwischenfall werde konsequent verfolgt, heißt es seitens der Behörden. Und weiter: Die Täter müssen mit empfindlichen Strafen rechnen, darüber hinaus stehen solchen Tätern auch mögliche Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen der Opfer ins Haus.
Clown-Sein hat Grenzen: Wer Menschen verfolgt, nötigt oder angreift, macht sich strafbar. Auch bloßes Erschrecken kann strafrechtlich relevant sein, wenn sich Erschreckte dabei verletzen oder in lebensgefährliche Situationen geraten, beispielsweise wenn sie in Panik auf die Straße laufen.
Konsequenzen für Täter:
- Eine versuchte Körperverletzung ist eine Straftat. Wer Menschen auch nur zum Schein mit Hammer, Messer oder sonstigen Gegenständen bedroht, muss mit Strafverfolgung rechnen, gerade wenn die betroffene Person durch den Angriff einen Schock erleidet.
- Vandalismus und Sachbeschädigung sind Straftaten. Zusätzlich zur Strafverfolgung müssen Täter in der Regel entstandene Schäden ersetzen.
- Ferner gab es Fälle, bei denen Clowns ihre „Opfer“ in gefährliche Situationen im Straßenverkehr brachten. Auch diese werden konsequent strafrechtlich oder straßenverkehrsrechtlich geahndet.
Empfehlungen für die Bevölkerung:
- Die Polizei appelliert, bei einer Begegnung mit einem Horror-Clown besonnen zu handeln. Denn in den meisten Fällen handelt es sich schlicht um schlechte Scherze. Ansonsten gilt:
- dem Clown aus dem Weg gehen und ihn nicht provozieren.
- Bei einer Verfolgung sofort die Polizei rufen.
- Bei einem Angriff Umstehende direkt zur Hilfe auffordern. Auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei erstatten.
- Helfen, wenn bedrohliche Situationen oder Straftaten in diesem Zusammenhang beobachtet werden. Tätermerkmale, die Fluchtrichtung sowie weitere Details einprägen und die Polizei unter 110 anrufen.
- Keine Falschmeldungen zu Horrorclowns über die sozialen Netzwerke verbreiten. Sie tragen nur zur Verunsicherung bei.