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Kran stürzte in Fluss

Kopfüber fiel der Kran in den Fluss (Foto: Feuerwehr/Lutz Wreide (3))
thl. Oldershausen. Eine heftige Windböe hat am Samstag für einen spektakulären Unfall in Oldershausen gesorgt. Ein Kran mit einem Sechs-Tonnen-Rammgeschirr stürzte bei Bauarbeiten an der einer provisorischen Brücke um und landete in der Olen Au, einem Nebenfluss der Ilmenau - einfach vom Wind umgepustet.
Der Kranfahrer konnte sich leicht verletzt und mit einem Schock selbst aus der Kabine befreien. Aus dem Baugerät, das auf der NEL-Pipeline-Baustelle am arbeiten war, liefen größere Mengen Kraft- und Betriebsstoffe aus und landeten im Gewässer. Die Feuerwehren Oldershausen, Marschacht und Drage rasten zur Einsatzstelle und legten auf dem Fluss eine Ölsperre aus.
Die Bergung des tonnenschweren Krans gestaltete sich schwierig. Zwei Versuche seitens der Baufirma, den Kran mit Zuggeschirr und Hilfe einer Planierraupe wieder aufzurichten, schlugen fehl. Daraufhin verlegte die Firma zwei weitere Kräne an die Baustelle, die den Koloss schließlich wieder aufrichteten. Nach rund zehn Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren, die die Unfallstelle absicherten, beendet.