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Lange Beweisaufnahme droht

thl. Lüneburg. Der Prozess gegen eine Einbrecherbande vor dem Lüneburger Landgericht droht in einen Mammutprozess auszuarten. Grund: Ein Rechtsgespräch - im Volksmund Kuhhandel oder auch Deal genannt - zwischen den Prozessbeteiligten in gescheitert. Die Folge: Der vorsitzende Richter der zuständigen 2. Großen Strafkammer hat 18 Verhandlungstage bis zum Februar 2014 reserviert. Denn es droht eine langwierige Beweisaufnahme.
Angeklagt sind drei Männer (32, 33 und 35 Jahre), denen Bandendiebstahl vorgeworfen wird. In mehreren Bundesländern sind die aus Hamburg agierenden Täter in Wohnhäuser eingestiegen und haben dabei Bargeld, Schmuck und technische Geräte im Gesamtwert von rund 185.000 Euro erbeutet. Besonders beliebt bei dem Trio war u.a. der Landkreis Harburg, wo sie mehrfach zuschlugen.