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Liegt die tote Millionärin im Wald bei Rade?

Die Polizei geht davon aus, dass Dr. Gerda Basse ermordet wurde (Foto: Polizei)

Polizei sucht Mordopfer aus Leer auch im Landkreis Harburg / Ablageort nahe der A1

(thl). Liegt in den Wäldern des Landkreises die Leiche von Dr. Gerda Basse? Das können Polizei und Staatsanwaltschaft zumindest nicht ausschließen.
Rückblick: Die 66-jährige Millionärin aus Leer (Ostfriesland), die zuletzt am 26. Oktober gesehen wurde, wurde am 1. November als vermisst gemeldet. Zahlreiche Suchaktionen im Lebensumfeld der Frau blieben erfolglos. Im Rahmen der Ermittlungen nahm die Polizei am vergangenen Freitag einen 55-jährigen Bekannten der Frau fest. In seiner Vernehmung bestritt er zwar, Dr. Gerda Basse getötet zu haben, räumte jedoch ein, ihren Leichnam zwischen Bremen und Hamburg in einem Wald an der A1 abgelegt und mit Reisig abgedeckt zu haben.
Und genau da kommt der Landkreis Harburg ins Spiel: Betrachtet man den Verlauf der A1, gibt es richtige Wälder nur im Bereich zwischen Hollenstedt und Heidenau sowie zwischen Rade und dem Buchholzer Dreieck. "Wir wissen nicht, ob die Leiche von Frau Basse dort liegt, können es aber auch nicht ausschließen", sagt Dr. Katja Paulke von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Aurich. Man verhöre den Beschuldigten ständig, um den Ablageort näher eingrenzen zu können. Parallel führe man auch verschiedene Suchmaßnahmen durch. Bisher allerdings ohne Erfolg. Das Problem dabei: "Das Gebiet ist ja etwas größer", so die Staatsanwältin. Deswegen setzen die Ermittler auf die Mithilfe der Bevölkerung. Der mutmaßliche Täter hat die Leiche im dunklen Jaguar der Frau weggebracht. Wer das Fahrzeug mit LER-Kennzeichen zwischen dem 26. Oktober und 1. November gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Leer, Tel. 0491 - 976900, oder jeden anderen Polizeidienststelle zu melden.