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Lkw-Fahrer hatte zu viel Schwein

Bei einem Lkw standen zu viele Sauen in den Gruppenboxen (Foto: Polizei)
thl. Landkreis. Beamte der Regionalen Kontrollgruppe Lüneburg kontrollierten am Mittwoch auf den Autobahnen und Bundesstraßen in den Landkreisen Harburg, Rotenburg, Lüneburg und Heidekreis insgesamt 28 Lebendtiertransporte. Sie wurden dabei unterstützt von Mitarbeitern des Veterinärdienstes vom Landkreis Harburg.
Dabei stellten sie bei 13 Fahrzeugen insgesamt 17 Mängel fest: vier Mal gab es Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz und in drei Fällen Verstöße gegen das
Tierschutzgesetz. Außerdem wurden bei zwei Lkw Mängel bei der Ladungssicherung festgestellt und acht sonstige Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung beanstandet. In drei Fällen wurde vorübergehend die Weiterfahrt untersagt.
Insbesondere mit der geringen Anzahl an Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zeigten sich die Veterinäre und die Beamten äußerst zufrieden. Einsatzleiter Peter
Schilling: "Die Anzahl der zurückliegenden, regelmäßigen Kontrollen zeigen hier deutlich ihre Wirkung."
Bei einem mit Schweinen beladenen Sattelzug war erstens die Vergitterung, beschädigt, sodass die Tiere sich verletzen konnten. Und zweitens war die sogenannte Gruppengröße überschritten. Es dürfen bei einem innerdeutschen Transport maximal fünf Sauen in eine abgetrennte Gruppe. Hier waren es zwischen sechs und sieben Tiere. Die Amtstierärztin des Landkreises Harburg war mit vor Ort und es wurden entsprechende Verfahren wegen Verstoßes gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen eingeleitet.