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Messerangriff auf Ex-Freundin

In diesem Bereich kam es zum Angriff
thl. Winsen/Lüneburg. Wegen eines Messerangriffs auf seine Ex-Freundin (32) muss sich derzeit ein 35-Jähriger aus Neumünster vor dem Lüneburger Landgericht verantworten. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag.
Das wird dem Mann vorgeworfen: In den Morgenstunden des 26. Oktober vergangenen Jahres soll der Angeklagte um kurz nach 5 Uhr morgens in der Fuhlentwiete in Winsen seiner Ex-Freundin, die sich wenige Tage zuvor wegen der anhaltenden Eifersucht des Angeklagten von ihm getrennt hatte, aufgelauert haben. Als die Frau zusammen mit ihrer Schwester zur Arbeit gehen wollte, kam es in Höhe der Tankstelle an der Ecke Hamburger Straße zum Angriff. Mehrmals soll der Angeklagte auf die Frau eingestochen haben. Glück: Da die 32-Jährige eine dicke Jacke und einen Schal trug, erlitt sie nur leichte Verletzungen.
Vor Gericht erklärte der Angeklagte, er habe das Messer nur in der Hand gehabt, um seine Ex einzuschüchtern. Er habe sie nicht verletzen wolle, dann sei es aber zu einem Gerangel gekommen. Zeugen sahen allerdings etwas anderes.
Einen Anranzer vom Richter gab es auch für die Geschädigte. Sie hatte nämlich am Tattag gegenüber der Polizei behauptet, ein Unbekannter hätte sie angegriffen. Die Fahnder hatten allerdings schon andere Erkenntnisse und nahmen den Neumünsteraner wenig später in der Wohnung einer Nachbarin fest. Als Grund für ihre Falschaussage gab die Frau an, sie habe Familienstreitigkeiten verhindern wollen.
Der Prozess wird fortgesetzt. Ein Urteil wird voraussichtlich am 15. Mai gesprochen.