Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Mit Überweisungen Geld ergaunert

thl. Winsen. Auch das gibt es vor Gericht: Das Winsener Amtsgericht hat jetzt einen 47-Jährigen wegen Urkundenfälschung und Betruges zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt. Zudem wurde eine alte Gesamtstrafe sowie ein älteres Urteil des Gerichtes zu einer weiteren Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten - ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt - zusammengefasst. Lässt sich der Angeklagten jetzt noch etwas zu schulden kommen, muss er für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.
Der 47-jährige Ex-Junkie und Methadon-Konsument hatte eingeräumt, in acht Fällen Überweisungsträger von Banken mit den Kontodaten Dritter ausgefüllt und Geld der Geschädigten auf das Konto eines Freundes überwiesen zu haben. Betroffen waren verschiedene Kirchengemeinden in der Region sowie ein Rechtsanwaltsbüro in Winsen. Gesamtschaden: mehrere Tausend Euro. "Unterstützung" bekam der Angeklagte bei den Taten von den Banken, die bei Überweisungen bis 1.000 Euro die Überweisungsbeläge nicht mehr prüfen.
Das "doppelte" Urteil, das dem 47-Jährigen einen sofortigen Gefängnisaufenthalt ersparte, ist rechtskräftig.