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Personensuche nach Suizidankündigung in Buchholz

thl. Buchholz. Ein Mann aus dem Landkreis Harburg hielt am Donnerstag die Polizei in Atem. Gegen 5.15 Uhr meldete sich eine Bekannte des Mannes bei den Beamten, weil er ihr gegenüber angekündigt hatte, sich vor einen Zug werfen zu wollen. Daraufhin wurden umfangreiche polizeiliche Maßnahmen initiiert. Sämtliche Bahnhöfe im Nahbereich wurden überprüft. Das Fahrzeug des Mannes entdeckte die Polizei unweit des Bahnhofes Buchholz. Der Bahnverkehr wurde dort zunächst gestoppt. Nach einer ersten Sichtung konnten die Züge mit mäßiger Geschwindigkeit fahren. Diese Maßnahme wurde bis zum Mittag aufrecht erhalten. Dadurch kam es zu diversen Verspätungen im Bahnverkehr.
Ermittlungen an möglichen Kontaktadressen schlossen sich an. Auch Personenspürhunde kamen in Buchholz zum Einsatz. Diese konnten eine Stück weit die Fährte des Mannes entlang der Gleise aufnehmen. Über den Tag verteilt trat der Mann immer wieder mit seiner Bekannten in
Kontakt, schaltete das Handy jedoch zwischenzeitlich wieder aus. Letztlich erschien er am späten Abend auf der Polizeiwache in Buchholz. Dort wurde er von einem Arzt begutachtet. Im Anschluss wurde der Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.