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Polizei warnt vor Abmahn-Betrug

thl. Buchholz. Strafanzeige erstattete am Montag ein 72-jähriger Buchholzer gegen eine Rechtsanwaltskanzlei aus dem Ruhrgebiet, die von dem Rentner 89 Euro Abmahngebühr wollte, da er angeblich Filme und Musik aus dem Internet herunter geladen hatte. Das wies der Senior weit von sich und ging daher zur Polizei. Zum Glück: Denn die Rechtsanwaltskanzlei
ist für zahlreiche Abmahnungen für Filmfirmen bekannt.
In diesem Fall spricht allerdings vieles dafür, dass sich unbekannte Betrüger den Briefkopf der Kanzlei zunutze machten und unbescholtene Bürger auf diese Weise betrügen wollen. Mit Hinweisen auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll Druck auf die Empfänger der Schriftstücke ausgeübt werden.
Auf einschlägigen Internetseiten wird vor diesen "Fake-Abmahnungen" gewarnt. Bezeichnend ist zudem der Hinweis auf den Schreiben, dass das Sekretariat der Kanzlei für Rückfragen nicht zur Verfügung stehe. "Allein das sollte stutzig machen", so ein Beamter. Die Polizei warnt vor diesen Betrüger-Schreiben, die oft tausendfach versandt werden, so am gleichen Tag u.a. auch in Neu Wulmstorf. Auf keinen Fall sollte sofort Geld überwiesen werden. Ein Blick ins Internet verrät oft den betrügerischen Hintergrund. Deswegen am besten die Briefe einfach ignorieren und in den Mülleimer befördern, rät die Polizei.