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Polizist außer Lebensgefahr - Beschuldigter auf freiem Fuß

thl. Meckelfeld. Der 31-jährige Polizeibeamte, der bei einem Einsatz in Meckelfeld am 29. August durch einen heftigen Schlag schwer verletzt worden ist (das WOCHENBLATT berichtete), ist außer Lebensgefahr. Er hat jedoch erhebliche neurologische Ausfälle und es muss davon ausgegangen werden, dass er auf nicht absehbare Zeit unter den Folgen leiden wird. Das teilt die Staatsanwaltschaft Lüneburg mit.
Weiter heißt es: Da nach derzeitiger Würdigung der bisher durchgeführten Ermittlungen nicht mehr von einem dringenden Tatverdacht im Hinblick auf einen Tötungsvorsatz ausgegangen werden kann, ist der Haftbefehl gegen den 31-jährigen Beschuldigten, der auch auf versuchten Totschlag lautete neu gefasst worden.
Dem Beschuldigten wird nunmehr eine schwere Körperverletzung in Tateinheit mit
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im besonders schweren Fall vorgeworfen.
Der neue Haftbefehl wurde dem Beschuldigten am heutigen Mittwoch verkündet. Das Gericht geht davon aus, dass der Fluchtgefahr nunmehr mit Auflagen begegnet werden kann, so dass es den Haftbefehl außer Vollzug gesetzt und den Beschuldigten aus der Untersuchungshaft entlassen hat.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.